Berlin/Köln (pm) – Mit dem fortschreitenden Klimawandel nehmen Hitzewellen in Deutschland an Intensität und Dauer zu. Die gesundheitlichen Risiken steigen – insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial benachteiligte Gruppen. Städte stehen dabei vor besonderen Herausforderungen: Dichte Bebauung und versiegelte Flächen begünstigen sogenannte Wärmeinseln und verschärfen die Belastung zusätzlich. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten.Wie können Kommunen wirksam auf diese Entwicklungen reagieren? Welche Strategien und Partnerschaften sind notwendig, um Hitzevorsorge systematisch zu verankern und einen guten Hitzeschutz zu bieten? Und welche guten Beispiele aus Deutschland und Europa zeigen bereits erfolgreiche Wege auf?Diesen Fragen widmet sich der nächste Difu-Dialog „Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele“ am 18. März 2026. Die öffentliche Veranstaltung findet online statt und ist Teil der Reihe „Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte“ des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu).Im Mittelpunkt stehen der aktuelle Stand der Hitzeaktionsplanung in deutschen Kommunen, praktische Erfahrungen aus der Umsetzung sowie Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige kommunale Hitzevorsorge.
Gäste auf dem Podium
- Dr. Ulrich Eimer, Geschäftsführer EPC gGmbH und CLIMATICON, Berlin
- M.Sc. Geogr. Rebecca Vogel, Hitzeaktionsplanung, Gesundheitsamt, Stadt Düsseldorf
Moderation
- Dipl.-Geogr. Luise Willen, Difu, Köln
- Dr. Moritz Ochsmann, Difu, Köln
Details und Anmeldung: www.difu.de/19140
Eine Anmeldung ist erforderlich. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie die Zugangsdaten sowie Informationen zum Datenschutz.
Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenfrei.
Difu-Dialog zu Strategien, Partnerschaften und Praxisbeispielen. Die Online-Veranstaltung am 18. März 2026 ist Teil der Reihe „Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte“
Quelle: Deutsches Institut für Urbanistik