Hamburg (pm) – Hamburg hat im vergangenen Jahr ein sehr gutes Ergebnis bei der Förderung von Sozialwohnungen erzielt: Insgesamt wurden 6.369 Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung bewilligt – so viele wie seit den 1990er Jahren nicht mehr. Damit setzt die Stadt ein starkes Zeichen für bezahlbaren Wohnraum und unterstützt weiterhin gezielt Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen. Im Neubau wurden 2.742 geförderte Wohnungen bewilligt. Auch im Bereich der Modernisierungen zeigt sich eine deutliche Steigerung: 6.708 Wohnungen wurden für die Modernisierungsförderung genehmigt, davon 1.625 mit neuer Bindungswirkung – rund 1.000 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Für die Fortführung der Förderung stellt die Stadt im Jahr 2026 Mittel in Höhe von 868 Millionen Euro bereit. Ziel bleibt es, den Bestand an bedarfsgerechtem und bezahlbarem Wohnraum nachhaltig zu erweitern. Die Mittel werden über die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) zur Verfügung gestellt.
Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Hamburg bleibt im Bundesvergleich Spitzenreiter bei der Förderung von Neubau und Modernisierung. Das ist ein klares Zeichen für die Priorität des Senats und für den Erfolg unserer kooperativen Wohnungsbaupolitik mit der Wohnungswirtschaft und den Bezirken. 2025 haben wir mehr als 6.300 sozial gebundene Wohnungen bewilligt – ein Rekordergebnis, wie wir es seit über 25 Jahren nicht mehr erreicht haben. Dieser Erfolg beruht auf dem Zusammenspiel von Neubau, moderner Bestandsentwicklung und der gezielten Verlängerung bestehender Bindungen. Damit sichern wir bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen und stärken den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Für das Jahr 2026 stellen wir erneut erhebliche Mittel bereit, um diesen Kurs fortzusetzen und Hamburgs Spitzenposition in der Wohnraumförderung zu untermauern. So stellen wir sicher, dass Hamburg auch künftig ein Zuhause für Menschen aller Einkommensgruppen bleibt.“
Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg): „Mit über 6.300 bewilligten Sozialbindungen erreichen wir ein Ergebnis, das Hamburg in seiner jüngeren Geschichte seit Jahrzehnten nicht erzielt hat. Dieser Erfolg zeigt, wie wirkungsvoll der Mix aus Neubau, Modernisierung und der Verlängerung bestehender Bindungen ist. Die IFB Hamburg schafft dafür verlässliche Rahmenbedingungen und passgenaue Förderangebote, damit Investitionen in bezahlbaren Wohnraum möglich bleiben und Hamburg seinen Bestand dauerhaft sichern und ausbauen kann.“
Hamburg hat im Jahr 2025 ein überzeugendes Ergebnis bei der Förderung von bezahlbarem Wohnraum erzielt. Insgesamt 2.742 neue Wohnungen wurden mit Mietpreis- und Belegungsbindung bewilligt. Der Schwerpunkt lag – wie in den Vorjahren – auf klassischen Sozialwohnungen im 1. Förderweg: 1.669 dieser Wohnungen starten mit einer Anfangsmiete von 7,25 Euro/qm, 422 davon sind für vordringlich Wohnungssuchende reserviert. Ergänzt wird das Angebot durch 579 Wohnungen im 2. Förderweg für mittlere Einkommen sowie 494 Wohnungen im 3. Förderweg mit einer Anfangsmiete von 12,25 Euro/qm.
Die Modernisierung von Wohnungen konnte ausgebaut werden, so konnten 6.708 Wohnungen mit Fördermitteln erneuert werden, 1.625 davon erhalten eine neue Mietpreis- und Belegungsbindung – fast 1.000 mehr als im Vorjahr. Darüber hinaus konnten im Bestand 2.002 Bindungen gesichert oder neu geschaffen werden, darunter 1.976 Verlängerungen und 26 Ankäufe, die dauerhaft günstigen Wohnraum erhalten.
In der Summe wurden 6.369 Wohnungen mit Sozialbindung bewilligt – so viele wie seit den 1990er Jahren nicht mehr. Hamburg gelingt damit der Spagat zwischen dem Neubau neuer Sozialwohnungen, der Modernisierung bestehender Bestände und der Sicherung vorhandener Bindungen. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Neubauförderung 1.953 Wohnungen fertiggestellt.
Im Jahr 2026 wird die Wohnraumförderung auf hohem Niveau fortgesetzt. Die Programme der IFB Hamburg werden dabei an die moderat gestiegenen Baukosten angepasst, um die Wirtschaftlichkeit für Neubau und Modernisierung weiterhin zu sichern. Grundlage dafür ist eine Kostenanpassung von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Entsprechend werden auch die Anfangsmieten in den Förderwegen leicht angehoben: auf 7,85 Euro/qm im 1. Förderweg, 9,99 Euro/qm im 2. Förderweg und 12,95 Euro/qm im 3. Förderweg.
Mit einem Fördervolumen von rund 868 Millionen Euro schafft der Hamburger Senat die Voraussetzungen dafür, dass auch 2026 umfangreich in bezahlbaren Wohnraum investiert werden kann. Das Programmziel umfasst den Bau von mindestens 3.000 geförderten Neubauwohnungen in allen drei Förderwegen. Gleichzeitig werden rund 15.000 Modernisierungen ermöglicht, die zur qualitativen Aufwertung und zum Erhalt des Wohnungsbestands beitragen. Zudem sollen 1.100 zusätzliche Bindungen im Bestand gesichert oder neu geschaffen werden. Damit setzt Hamburg seinen Kurs konsequent fort: eine leistungsfähige, sozial ausgerichtete Wohnraumförderung, die sowohl neue geförderte Wohnungen schafft als auch bestehende günstige Mieten langfristig sichert und die Stadt weiterhin auf Wachstum und sozialen Ausgleich ausrichtet.
Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg