Berlin (pm) – Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen zieht für das Haushaltsjahr 2025 eine positive Bilanz für den Hochbau. Trotz der Restriktionen im Haushalt konnte ein Mittelabfluss von rund 700 Millionen Euro realisiert werden. Die Mittelausschöpfung betrug über 90 Prozent und belegt erneut die hohe Leistungsfähigkeit der Abteilung Hochbau in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.
Schwerpunkte der Investitionen lagen im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive mit rund 434 Millionen Euro. Weitere wesentliche Investitionen entfielen auf den Wissenschaftsbau mit rund 138 Millionen Euro sowie auf die Bereiche Inneres, Sport und Justiz mit rund 69 Millionen Euro. Für Kulturmaßnahmen wurden rund 43 Millionen Euro umgesetzt.
Die Abteilung Hochbau in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ist mit mehr als 170 Beschäftigten die zentrale Baudienststelle des Landes Berlin für investive Hochbaumaßnahmen und betreut aktuell rund 110 Maßnahmen. Zum Portfolio gehören sowohl Neubauten als auch komplexe Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. Durch effiziente Vergabekonzepte, serielle Bauweisen und einen hohen Anteil an modularen und klimaschonenden Holzbauweisen konnte auch im Jahr 2025 eine hohe Realisierungsgeschwindigkeit erreicht werden.
Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Auch unter schwierigen haushaltswirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigt die Bilanz 2025, dass der Berliner Hochbau leistungsfähig, verlässlich und zukunftsorientiert arbeitet. Mit rund 700 Millionen Euro realisiertem Bauvolumen investieren wir gezielt in die Infrastruktur Berlins. Die Berliner Schulbauoffensive bleibt dabei ein zentrales Element, um schnell und nachhaltig bessere Lernbedingungen zu schaffen. Gleichzeitig stärken wir mit zahlreichen Fertigstellungen im Wissenschafts- und Kulturbereich den Standort Berlin langfristig.“
Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive wurden im Jahr 2025 zahlreiche modulare Ergänzungsbauten, Holzmodulschulen, Typensporthallen sowie erste Holz-Compartment-schulen fertiggestellt oder in die Umsetzung gebracht. Ergänzend wurden strategische Weichen für Großsanierungen und neue Sanierungsansätze gestellt, um den Sanierungsstau wirtschaftlich und zielgerichtet abzubauen.
Im Bereich Wissenschaft und Inneres konnten 2025 wichtige Bauvorhaben abgeschlossen werden. Dazu zählen unter anderem der Neubau der Wedding Advanced Laboratories (WAL) für die Berliner Hochschule für Technik sowie eine Teilübergabe des Erweiterungsbaus für die Alice-Salomon-Hochschule. Diese Projekte unterstreichen die kontinuierlichen Investitionen in den Wissenschaftsstandort Berlin.
Für das Haushaltsjahr 2026 sind Investitionsansätze von insgesamt rund 639 Millionen Euro vorgesehen. Schwerpunkte bleiben der Schulbau mit rund 343 Millionen Euro, der Wissenschaftsbau sowie Investitionen in Innere Sicherheit, Sport, Justiz und Kultur. Es stehen zahlreiche Fertigstellungen und Baubeginne an, darunter der Forschungsneubau IMoS für die Technische Universität Berlin, das Bauhaus-Archiv und der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Mit dem Ausblick auf 2026 setzt der Berliner Hochbau seinen Kurs fort: effizient, nachhaltig und mit klaren Prioritäten für ein lebenswertes Zuhause in Berlin.
Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin