Wiesbaden (pm) – Mit der Verlagerung des VSW-Standorts nach Wiesbaden hat die pro m² GmbH ein Büroprojekt realisiert, das weit über eine klassische Arbeitsplatzplanung hinausgeht. Auf rund 2.000 Quadratmetern entwickelte das Team von pro m² eine Arbeitswelt mit 65 modernen Arbeitsplätzen, die seit September 2025 die Identität und Arbeitsweise der VSW, der Versicherergemeinschaft für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, vollständig neu interpretiert. Von der Herleitung des Raumprogramms über die Begleitung der Standortverlagerung bis hin zur finalen Realisierung verantwortete pro m² sämtliche planerischen, gestalterischen und bautechnischen Schritte.
Ein Standortwechsel als Chance für eine neue Arbeitskultur
Die Verlagerung des Standorts war für die VSW mehr als ein Umzug, eher sah man die Entscheidung als Moment der Neuausrichtung. pro m² begleitete die Organisation von Beginn an strategisch und entwickelte zunächst ein passgenaues Raumprogramm, das die zukünftige Arbeitskultur präzise abbildet. Parallel wurde die Suche nach einem geeigneten Objekt unterstützt, potenzielle Flächen wurden planerisch geprüft und im Zuge der Mietvertragsverhandlungen bautechnisch bewertet. Diese frühe Einbindung von pro m² legte den Grundstein für einen Workspace, der den heutigen und zukünftigen Anforderungen gleichermaßen standhält.
Die Wahl fiel schließlich auf ein Gebäude, dessen Struktur komplexer war, als es auf den ersten Blick schien. Genau darin lag jedoch eine gestalterische Chance: Statt Grenzen zu akzeptieren, entstand die Vision einer neuen Fläche, die die DNA der VSW räumlich neu übersetzt.




Zwischen Büro, Modern Living und Hotellerie: eine neue Form von Arbeitsatmosphäre
Während der Konzeptionsphase entwickelte pro m² eine Innenarchitektur, die bewusst mit typischen Bürowelten bricht. Die Gestaltung vereint Klarheit mit Wärme, Funktionalität mit Aufenthaltsqualität und zeigt, wie sich Büros zunehmend gestalterisch an Wohn- und Hotelwelten annähern. Holz, natürliche Oberflächen, ein durchdachtes Bepflanzungskonzept und ein individuelles Lichtdesign schaffen eine Atmosphäre, die Konzentration fördert und gleichzeitig zur Begegnung einlädt.
„Die VSW hat sich getraut, Aspekte der modernen Bürokonzeptionierung mit wesentlichen Gestaltungselementen der Hotellerie und des modern-Living zu kombinieren“, sagt Jonas Kubon, geschäftsführender Gesellschafter von pro m².
„Unser Ziel war es, Arbeitszonen zu schaffen, die nicht an klassische Büros erinnern, sondern das Gefühl eines Cafés oder Restaurants vermitteln – Orte, an denen Austausch, Genuss und gemeinsames Zusammenkommen ebenso gefördert werden und mit den Arbeitsorten nahtlos verschmelzen“, erklärt Innenarchitektin Nazanin Malek von pro m².
Der neue Mittelpunkt: ein multifunktionaler Raum für Austausch und Rückzug
Als zentraler Mittelpunkt fungiert ein Multifunktionsraum, der verschiedene Nutzungen zusammenführt. Er vereint Versorgungsbereich, Kommunikationsort, Rückzugszone und Touchdown-Arbeitsplatz. Weitere kleine Kommunikationspunkte in der Fläche stärken den Austausch und schaffen natürliche Orte des Zusammenkommens.
Diese räumliche Struktur ist nicht zufällig entstanden. Sie ist das Ergebnis intensiver Analysen, Gespräche und dem Ziel, eine Arbeitswelt zu entwickeln, die die VSW nicht nur abbildet, sondern stärkt.
Technik, Struktur und Präzision: Umsetzung unter anspruchsvollen Voraussetzungen
Die Gestaltung wurde von einer komplexen baulichen Ausgangssituation begleitet. Umso entscheidender war die enge Verzahnung aus Interior Design und bautechnischem Projektmanagement, das pro m² während der gesamten Umbauphase verantwortete, bis hin zum Mängelmanagement nach dem Einzug.
Mit dem neuen Standort zeigt die VSW, wie sie moderne Arbeit versteht. Für pro m² ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie eine ganzheitliche Planung, von der Standortanalyse über die Gestaltung bis zur Umsetzung, ein Unternehmen nachhaltig prägen kann.
Quelle: pro m² GmbH