25. Mai 2024

3XN eröffnet Forskaren, ein Innovationshub im Hagastaden-Viertel in Stockholm


Kopenhagen/DK (abki) – Das Architekturbüro 3XN hat mit Forskaren ein neues Zentrum für Innovation in Stockholms wachsendem Wissenschaftsviertel Hagastaden eröffnet. Der runde Bau und die Verwendung natürlicher Materialien sollen die Vernetzung und Zusammenarbeit der dort tätigen Forscher und Wissenschaftler fördern.

© Marcus Stork

Das Leben und die Prozesse lebender Organismen, auch bekannt als Life Sciences, spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung gesundheitlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen. Mit dem neuen Stadtteil Hagastaden im Norden Stockholms zielt man darauf ab, eines der weltweit führenden Wissenschaftsökosysteme zu schaffen. Forskaren bildet das Herzstück dieses Areals und vereint Industrie, Forschung, Akademie und Öffentlichkeit unter einem Dach. Das Gebäude ist so gestaltet, dass es die Menschen zur Interaktion und zum sozialen Austausch einlädt.

„Innovation entsteht oft, wenn Menschen und ihre Disziplinen aufeinandertreffen“, erklärt Jan Ammundsen, Leiter des Designs und Senior Partner bei 3XN. „Mit Forskaren wollten wir ein dynamisches und kollaboratives Umfeld für die Life Sciences schaffen. Das Gebäude ist so konzipiert, dass Menschen aufeinandertreffen und sich gegenseitig sehen können, und dass etablierte Unternehmen sowie Start-ups voneinander profitieren können.“

Forskaren ist 3XNs neuestes Projekt in Stockholm, entwickelt vom Immobilienentwickler Vectura Fastigheter AB. Das 24.000 m² große Gebäude bietet flexible Arbeitsumgebungen mit großen Büros, Co-Working-Spaces und Laboren. Zusätzlich gibt es Erholungsbereiche sowohl im Inneren als auch im Freien. Die runde Form wird durch zurückgesetzte Balkone unterbrochen, die zusammen mit einer großen Dachterrasse für die Mieter zugänglich sind. Das Erdgeschoss ist öffentlich zugänglich und beherbergt zwei Restaurants sowie einen Ausstellungsbereich. Forskaren wird im August 2024 vollständig fertiggestellt sein, wenn die letzten Mieter einziehen.

Ein offenes Gebäude, das Verbindung fördert

Im schnell wachsenden Hagastaden sticht Forskaren hervor. Die einzigartige runde Form bildet ein Wahrzeichen in einem ansonsten dicht bebauten Gebiet. Die kreisförmige Struktur des Gebäudes weitet sich von Etage zu Etage aus und schafft so Balkone um einen großen inneren Atriumbereich. In diesem Sinne ist Forskaren um konzentrische Ringe organisiert, um Leben und Zusammenarbeit zu fördern. Die Büros befinden sich am Rand des Gebäudes, während die Balkone mit Räumen und Nischen ausgestattet sind, die die soziale Interaktion zwischen allen Nutzern des Gebäudes fördern.

„Es war eine klare Absicht im gesamten Designprozess, dass Forskaren viele Räumlichkeiten mit sozialen Treffpunkten bieten sollte“, sagt Jan Ammundsen. „Das Gebäude soll lebendig sein und dazu beitragen, dass Menschen sich über Räume und Etagen hinweg verbinden und sehen können. Dies ermöglichen wir mit dem Atrium, das das Innere öffnet und Raum und Übersicht schafft.“

Treppen sind ein wiederkehrendes Gestaltungselement in den Projekten von 3XN. In Forskaren tritt die Treppe in das Atrium hervor, wo ihre skulpturale Spiralform Verbindung und Zirkulation zwischen allen Etagen schafft. Das Erdgeschoss ist das soziale Herz von Forskaren und lädt die Öffentlichkeit durch eine Glasfassade in eine aktive Umgebung ein. Hier können Besucher die Wissenschaft in der interaktiven Ausstellung des Tekniska Museet erkunden und das 12 Meter hohe Lichtkunstwerk „The Veins of Life“ von Yoke im Atrium bewundern.

© Marcus Stork

Quelle: 3XN, Hilfsmittel: KI, Lektorat: Architekturblatt