7. Dezember 2023

Wie grün ist Bambus eigentlich?

Anzeige – Wie grün sind die Bambus-Produkte von MOSO® eigentlich? Eine durchaus legitime Frage, da das Rohmaterial in China wächst, dort zu Parkett, Terrassendielen oder Balken verarbeitet und danach rund 19.000 km per Seeweg bis in die Niederlande transportiert wird. Auf den ersten Blick scheint ein solches Produkt nicht sehr nachhaltig – doch die Fakten belegen, dass MOSO® Bambus-Produkte sogar eine negative Netto-CO2-Bilanz während der gesamten Lebensdauer des Produkts aufzeigen.

Mehrere Studien zur Ökobilanz (Life Cycle Assessment – kurz LCA) sowie die Produkt-Umweltdeklaration (Environmental Product Declaration – kurz EPD) untersuchten entscheidende Faktionen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt, wie beispielsweise Toxizität, Ressourcenschonung und Treibhausgas-Emissionen (kg CO2 äq). Damit hat MOSO® als einer der wenigen Hersteller von Bambus-Produkten den exakten ökologischen Fußabdruck seiner Produkte entsprechend umfassender, führender internationaler Umweltstandards bewertet. Konkrete Zahlen zeigen die aus der Atmosphäre aufgenommenen bzw. gebundenen (CSC Construction Stored Carbon) sowie freigesetzten CO2-Werte in der Wachstumsphase von Bambus, der Produktion und Nutzung der Produkte bis hin zur Abfallphase (End-of-Life) auf. Die nach EN 15804 erstellten Typ III Bambus Produkt-Umweltdeklarationen sind wiederum ein wichtiger Bestandteil zur Einhaltung international anerkannter Zertifizierungen für ökologisches Bauen wie beispielsweise LEED oder BREEAM.

(c) MOSO®

Verschiedene unabhängige wissenschaftliche Methoden bewerten die exakten Umweltauswirkungen der Bambus-Produkte des niederländischen Herstellers MOSO – und zeigen am Beispiel des Produkts MOSO® Bamboo X-treme® ihre negative Netto-CO2-Bilanz während der gesamten Lebensdauer des Produkts auf.

Bambus: Pflanze mit Superkräften

Mit einem Meter pro Tag gilt Bambus als Rennwagen unter den Pflanzen. Während Bäume über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte wachsen, ist Bambus bereits nach 5 Jahren erntereif. Bambus bildet wie Gras ein Wurzelsystem und die Pflanze erneuert sich kontinuierlich. Das unterirdische System trägt dazu bei, den Boden zu halten und den Grundwasserspiegel wiederherzustellen, so dass Bambus sehr gut für die Wiederaufforstung auf schlechten Böden geeignet ist. Seine enorme Wachstumsrate führt zu einer bis zu viermal höheren CO2- Bindung als beispielsweise europäische Baumarten. Gleichzeitig setzt Bambus rund 35% mehr Sauerstoff frei als andere Pflanzen vergleichbarer Größe. Die in Zusammenarbeit mit NIBE (Experten für LCA) durchgeführte Studie zur Ökobilanz des MOSO® Produkts Bamboo X-treme zeigt auf, dass ein Kubikmeter (m3) der Terrassendielen 1662 kg CO2 speichert (CSC). Dem gegenüber steht ein CO2-Ausstoß von 1548 kg CO2 während der Ernte, der Bereitstellung des Rohmaterials, der Produktion und dem Transport in das MOSO® Lager in den Niederlanden, gerechnet auf einen Kubikmeter der Bambusdielen. So zeigt das Produkt während der gesamten Lebensdauer des Produkts eine negative CO2-Bilanz von 114 kg pro m3 auf.

Bambus
(c) MOSO®

Weltweit gibt es über 1600 Bambusarten. MOSO® verwendet ausschließlich einen in chinesischen Urwäldern wachsenden Riesenbambus „Moso“ mit einer 1,5 bis 2 cm Wandstärke und einer Wachstumsgeschwindigkeit von ungefähr 30 cm am Tag.

Ertragreich, schnell nachwachsend, nachhaltig wieder aufgeforstet

Heutige Methoden zur Untersuchung der Ökobilanz von Bambus beziehen die erheblichen Aufforstung- und Wiederaufforstungspotenziale und deren Auswirkung nicht mit in die Berechnungen ein, sowie das jährliche Wachstum des Waldes von 5,5%. Dabei trägt diese nachhaltige Forstwirtschaft, wozu auch die selektive Abholzung von jährlich rund 25% der Stämme gehört, sodass der Wald nicht gefährdet wird, ganz maßgeblich zur CO2-Bilanz der MOSO® Produkte bei, denn: mehr Bambus-Wälder speichern mehr Kohlenstoff und produzieren mehr Sauerstoff.

Dauerhaft, belastbar, eine Investition fürs Leben

Bambus-Produkte sind hart, stabil und extrem vielseitig in der Anwendung. Sie können als belastbare Terrassendielen verwendet werden, bringen als natürlicher Bodenbelag eine warme Ausstrahlung in Innenräume (MOSO® Bamboo Supreme Parkett) und ersetzen – vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) als tragende Bauteile zertifiziert – als Pfosten-Riegel-Fassaden, Elementfassaden oder Tür- und Fensterrahmen (MOSO® Bamboo N-finity® Konstruktionshölzer) energetisch aufwendig produziertes Aluminium, Kunststoff oder Harthölzer und Brettschichtholz. Die Langlebigkeit wird durch eine Produktgarantie von bis zu 30 Jahren unterstrichen.

Bambus Terasse
MOSO® Bamboo X-treme® im Vabali Spa Hamburg (c) MOSO®

Ende des Produkt-Lebenszyklus

Heute werden Bambus-Parkettböden oder Terrassendielen am Ende ihrer Nutzung – sprich in der Abfallphase – verbrannt. Auch MOSO® Produkte wandern am sogenannten Lebenszyklusende in die Verbrennungsanlage. Das liegt an der gängigen Abfallwirtschaft, die bisher wenige standardisierte Recycling-Alternativen für die Produkte vorsieht. Untersuchungen mit einem großen niederländischen Abfallunternehmen zeigt auf, dass bei der Verbrennung von MOSO® Bambus-Produkten – überwiegend natürliche Bambusfaserprodukte mit Klebstoffen – keine schädlichen Stoffe freigesetzt werden. Jedoch wird bei diesem Vorgang gebundenes CO2 (CSC) freigesetzt – und damit ist das die einzige Phase, in der die Produkte ihre negative CO2 Bilanz verlieren.

Der niederländische Hersteller MOSO® setzt sich für die alternative Nutzung seiner Produkte in der Kreislaufwirtschaft ein und forscht an Möglichkeiten für eine Wiederverwendung und Recycling.

Expertenwissen – Wissenstransfer

Die Studien zur Ökobilanz der Produkte entstanden in der intensiven Zusammenarbeit mit renommierten Experten aus Forschung und Wissenschaft. MOSO® wiederum verfügt über eine mittlerweile 25-jährige Erfahrung in der Kultivierung und Verarbeitung von Bambus und hat sich über diesen Zeitraum zum Experten und europäischen Marktführer innovativer Bambusprodukte für die Raum- und Gebäudeausstattung sowie für den Garten- und Landschaftsbau entwickelt. Diese Kombination aus Theorie und Praxis macht MOSO® zu einem der wenigen Hersteller von Bambus-Produkten, der den exakten ökologischen Fußabdruck seiner Produkte entsprechend umfassender, führender internationaler Umweltstandards bewertet. Informationen, die für Kunden bei der Kaufentscheidung eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Deshalb stellt das Unternehmen dieses Wissen seinen Partnern aus dem Bereich Planung, Architektur und aus den verarbeitenden Betrieben zur Verfügung und unterstützt interessierte Unternehmen dabei, die Ökobilanz der Bambus-Produkte ab dem MOSO® Lager in den Niederlanden bis zur fertigen Terrasse oder dem fertig verlegten Parkett zu errechnen.

 
Über MOSO®:

MOSO® entwickelt und kreiert Bambusprodukte für den Innen- und Außenbereich, die den höchsten technischen Anforderungen und Qualitätsstandards entsprechen, die die Schönheit der Anwendungen unterstreichen und aus der nachhaltigen, erneuerbaren Ressource Moso-Bambus hergestellt werden. Moso International wurde 1997 in den Niederlanden gegründet. Seither hat sich das Unternehmen zum Experten und europäischen Marktführer innovativer und nachhaltiger Bambusprodukte für die Raum- und Gebäudeausstattung sowie für den Garten- und Landschaftsbau entwickelt. MOSO®-Produkte lassen sich in vier Produktgruppen einteilen: Outdoor-Produkte wie Terrassendielen und Fassadenelemente und Indoor-Produkte wie Bambusparkett, Platten, Balken & Furniere, sowie individuelle Sonderanfertigungen für beispielsweise den Möbelbau. Das Unternehmen betreut seine Kunden derzeit durch eigene Standorte in Europa, USA, Südafrika, dem Mittleren Osten und China sowie mehrere Lizenz-Unternehmen und Distributoren in nahezu allen Regionen der Welt.

Über Bambus:

Bambus gilt mit einem Wachstum von einem Meter pro Tag als schnellst wachsende Pflanze der Erde. Der Härtegrad von Bambusholz, das botanisch eigentlich zu den Gräsern zählt, ist um ein Vielfaches widerstandsfähiger als Eiche oder die meisten Tropenhölzer. Während seiner Wachstumsphase absorbiert Bambus eine große Menge CO2 – mehr als die Produktion der meisten MOSO® Bambusprodukte freisetzt. Daher sind diese MOSO® Bambusprodukte über ihren gesamten Produkt-Lebenszyklus hinweg CO2-neutral. Der Abbau dieser Ressource erfolgt dank einer nachhaltigen Forstwirtschaft über eine selektive Abholzung von jährlich rund 25% der Stämme, was dazu führt, dass der Wald nicht gefährdet wird. Zudem wächst der Bambuswald jedes Jahr mit 5,5%, was eine enorme extra Menge CO2 im Wald speichert. Durch seine außergewöhnlichen technischen Eigenschaften hat sich Bambus in den letzten Jahren zu einem stark nachgefragten Industrieerzeugnis entwickelt. Heute werden Parkettböden, Treppenstufen, Wand- und Deckenverkleidungen, Türpaneele, Möbel und seit der Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) eben auch Konstruktionsbalken – um nur ein paar wenige der vielen Anwendungsmöglichkeiten zu nennen – aus diesem jahrtausendalten Rohstoff hergestellt.

Anzeige der MOSO International B.V.