6. Dezember 2019

Vorteil Ziegel: Wärmespeicherfähigkeit ohne Schadstoffe

Gefährliche Emissionen in Hitzeperioden vermeiden

Poroton-Geschäftsführer Clemens Kuhlemann plädiert für die Verwendung schadstofffreier Baustoffe, die in der Lage sind, Wärme zu speichern. Dadurch werden laut Umweltbundesamt während Hitzeperioden Emissionen in Innenräumen reduziert sowie das Raumklima reguliert – ohne den Einsatz aufwendiger und energieintensiver Technik. Foto: Deutsche Poroton / Christoph Große

Berlin (pm) – Abkühlung hat sich während der Hitzewelle der vergangenen Wochen und im Jahrhundertsommer letztes Jahr wohl jeder gewünscht. Ob in Büro, Werkhalle oder zuhause, es wird zunehmend schwierig in Innenräumen dafür zu sorgen. Bei Spitzen von 40 Grad Celsius am Tag und mehr als 25 Grad Celsius bei Nacht haben Hersteller von Klimageräten Hochsaison. Nachhaltig ist das nicht, meint Clemens Kuhlemann, Geschäftsführer der Deutschen Poroton. Er plädiert für eine Gebäudeplanung, die sowohl den sommerlichen Hitzeschutz berücksichtigt als auch gesundheitsschädliche Emissionen minimiert.

UBA warnt vor Schadstoffbelastung in der Raumluft bei hohen Außentemperaturen

Kürzlich hat das Umweltbundesamt (UBA) im Bundesgesundheitsblatt auf den Zusammenhang von Klimawandel und Belastungen der Innenraumluft hingewiesen. In Hitzeperioden setze demnach die Kombination mit einer hohen relativen Luftfeuchte verstärkt chemische Stoffe aus Baustoffen oder Einrichtungsgegenständen frei. Das führe zu höheren Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen, sogenannter VOCs, in der Raumluft. Dazu zählen etwa Lösemittel, die in Klebstoffen, Lacken oder PVC-Böden vorhanden sind. Die Wahrscheinlichkeit von Richtwert überschreitenden Gefahrstoffbelastungen steige laut UBA in Innenräumen mit Zunahme der Temperatur.
Höchst interessant ist die Empfehlung der obersten deutschen Umweltbehörde, künftig verstärkt auf die Verwendung emissionsarmer Produkte in der Bau- und Ausstattungsphase zu achten. Noch interessanter jedoch – im Papier heißt es: „Bei der Ableitung von Bewertungskriterien für Produktemissionen wird es gegebenenfalls notwendig sein, zukünftig auch eine höhere Temperaturbeanspruchung zu berücksichtigen.“

Wohngesunde Gebäudehülle ist nachhaltig

Gut zu wissen, dass wir mit Ziegeln schon lange so bauen können, dass in unseren Gebäuden ganzjährig  angenehme Temperaturen herrschen und die Raumluft nicht belastet ist.
Ein Baustoff ohne Schadstoffe oder Allergene zum Beispiel ist nachweislich der Poroton-Ziegel. Nicht umsonst führen etwa perliverfüllte Poroton-Mauerziegel gleich drei Umweltlabels, darunter den Blauen Engel. Ein weiterer Punkt für Wohngesundheit: Poroton-Mauerziegel besitzen die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und zeitversetzt wieder abzugeben. Das vermeidet bei korrekter Lüftung Schimmel- oder Algenbildung und ist damit eine nachhaltige und wirtschaftliche Basis für ein gesundes Raumklima.

Wärmespeicherfähigkeit nutzen

Massive Ziegelbauten dämpfen die Temperaturamplitude und sorgen für eine Phasenverschiebung des Temperaturverlaufs. Die Wärmespeicherfähigkeit des Naturbaustoffs wirkt regulierend und hält das Innere des Hauses im Sommer angenehm kühl und im Winter wohlig warm. In bislang wärmeren Gefilden bauen die Menschen seit Jahrtausenden so.

Speicherfähigkeit versus Anlagentechnik

Mit Anlagentechnik lässt sich sommers wie winters jede gewünschte Temperatur in einem Gebäude erzeugen: jedoch mit zum Teil aufwendiger Technik, ständiger Wartung und einer nur sehr begrenzten Lebensdauer. In der Regel mit Strom betrieben, entstehen durch den immensen Energieverbrauch hohe Kosten.
Wie wollen wir unsere Klimaschutzziele erreichen, wenn wir künftig mehr Energie fürs Kühlen statt fürs Heizen aufwenden, weil wir verlernt haben, wie man richtig baut?
Wenn wir auf nachhaltige Weise ganzjährig für angenehme Temperaturen ohne Schadstoffbelastung sorgen wollen, müssen wir uns wieder auf die Speicherfähigkeit und Emissionsfreiheit von Baustoffen besinnen.

Pressemitteilung: Poroton