6. Dezember 2019

Trotz erhöhter Zahl an Auszubildenden bleibt der Arbeitskräftemangel

Nach der monatlichen Konjunkturumfrage des Zentralverband Deutsches Baugewerbe melden auch zum Beginn des zweiten Halbjahres weiter eine solide Geschäftslage. In allen Sparten halten die Urteile bei „Gut“ bis „Befriedigend“.

Berlin (pm) – Meldungen zu einer unbefriedigenden Geschäftslage bleiben vereinzelt. Trotz des bereits hohen Niveaus der Meldungen zur Bautätigkeit in den letzten Monaten gibt es weitere Meldungen zu Steigerungen; insbesondere im Wohnungsbau und im Gewerbebau. Rückläufige Meldungen bleiben hier völlig aus.

Vehement bleiben allerdings die Meldungen zur Behinderung einer noch höheren Bautätigkeit infolge eines Mangels an Fachkräften. Obwohl die Unternehmen in den letzten Jahren bereits deutlich mehr Personal eingestellt haben, suchen sie weiter Fachkräfte. Zwar gelingt es den Unternehmen auch wieder mehr Ausbildungsplätze zu besetzen, insgesamt aber nicht in dem erhofften Umfang.

Korrespondierend mit dem hohen Niveau der Bautätigkeit bleiben auch die Baugeräte und Baumaschinen hoch ausgelastet. Im Tiefbau hält der Wert der Geräteauslastung bei 80% und im Hochbau weiter bei über 80%.

Dies setzt Investitionsimpulse: Es bleibt im Bauhauptgewerbe bei einer hohen Investitionsneigung, die vorrangig von Ersatzbeschaffungen geprägt ist.

Die Reichweite der Aufträge geben die Unternehmen im Hochbau weiter mit gut 4 Monaten, im Tiefbau mit knapp 3,5 Monaten an.

Die Erwartungen zur Geschäftsentwicklung für die nächsten drei Monate bleiben optimistisch, d. h. „Unverändert“ bis „Zunehmend“. Der Großteil der Unternehmen sieht die Preise für Bauleistungen auf dem gestiegenen Niveau verharren.

Pressemitteilung: Zentralverband des Deutschen Baugewerbes