16. Oktober 2019

Trei Real Estate steigert Projektentwicklungsvolumen 2018 um 185 Mio. Euro auf 685 Mio. Euro

Pepijn Morshuis, CEO der Trei Real Estate. Quelle: Trei Real Estate. Urheber: Matthias Duschner, response Fotografie

Mülheim an der Ruhr (pm) – Die Trei Real Estate GmbH (Trei), Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, steigert ihr Projektentwicklungsvolumen 2018 um 185 Mio. Euro auf 685 Mio. Euro. Ende 2017 umfassten die Developments noch 500 Mio. Euro. Von den 685 Mio. Euro entfallen 105 Mio. Euro auf Handel und 580 Mio. Euro auf die Nutzungsart Wohnen. Insgesamt entwickelt die Trei derzeit rund 2.400 Wohneinheiten in Deutschland, der Tschechischen Republik, Polen und den USA. Etwa zwei Drittel des Development-Volumens werden für den Eigenbestand entwickelt, etwa ein Drittel soll nach Fertigstellung verkauft werden. Das Bestandsportfolio der Trei belief sich zum Jahresende auf 1,1 Mrd. Euro (Ende 2017: 1,0 Mrd. Euro). Die Vermietungsquote lag bei hohen 99,4 Prozent (2017: 99,4 Prozent). Insgesamt managt die Trei 384 Bestandsimmobilien. Davon liegen 70 Prozent in Polen (132 Objekte) und Deutschland (128 Objekte).

Pepijn Morshuis, CEO der Trei Real Estate, kommentiert: „Wir konnten unsere Projektentwicklungsaktivitäten 2018 deutlich ausweiten. Im Wohnbereich war der Markteintritt in den USA mit dem Baubeginn unseres ersten Projektes in Charlotte, North Carolina, ein wichtiger Schritt. Ein zweites Projekt befindet sich in Vorbereitung. Parallel dazu haben wir unsere vier Berliner Wohn-Developments voran getrieben – am weitesten fortgeschritten ist dabei der Neubau von 240 Wohneinheiten an der Pappelallee in Berlin-Prenzlauer Berg.“ Im Handelssegment lag der Fokus auf dem Bau von Fachmarktzentren in Polen. Drei neue Fachmarktzentren unter der Marke Vendo Park hat die Trei dort 2018 eröffnet (Dabrowa Gornicza, Chodziez und Lodz). Insgesamt befinden sich derzeit zehn weitere Vendo Parks in Polen in Planung oder Bau.

Das Transaktionsvolumen belief sich im abgelaufenen Jahr auf 161 Mio. Euro (2017: 113 Mio. Euro) – davon entfallen 33 Mio. Euro auf Ankäufe und 128 Mio. Euro auf Verkäufe. René Westerheider, Head of Transactions bei der Trei, kommentiert: „Auf der Ankaufsseite lag der Schwerpunkt bei den Transaktionen klar auf der Anbindung von neuen Grundstücken für unsere Projektentwicklungen. Hier sind insbesondere zwei Grundstücksankäufe für Wohnentwicklungen in den USA zu nennen sowie Baugrund für weitere Fachmarktzentren in Polen. Bei den Verkäufen lag der Fokus auf der Bereinigung unseres Bestandsportfolios. Die 128 Mio. Euro Verkaufsvolumen entfallen vor allem auf den Verkauf eines 14.100 m² großen Projektentwicklungsgrundstücks in München. Daneben haben wir eine Vielzahl kleinerer oder älterer Objekte veräußert, die nicht mehr zu unserer Strategie passen.“

Mit Blick auf das Jahr 2019 sagt Morshuis: „Wir wollen das Projektentwicklungsvolumen 2019 weiter ausbauen. In den USA planen wir, weitere Wohnentwicklungen neben dem bereits im Bau befindlichen Projekt in Charlotte anzustoßen. Parallel dazu planen wir den Bau von Wohnimmobilien in Polen und der Tschechischen Republik. In Polen rechnen wir in Kürze mit dem Erhalt der ersten Baugenehmigungen. In Deutschland befinden sich in verschiedenen Metropolen neue Projekte in der Vorbereitungsphase.“

Im Bestandsportfolio der Trei dominiert noch die Nutzungsart Handel. Der Anteil von Wohnimmobilien im Bestandsportfolio der Trei ist mit 13 Prozent sehr gering. Morshuis führt aus: „Der hohe Handelsanteil ist historisch bedingt und geht auf unsere Herkunft aus der Unternehmensgruppe Tengelmann zurück. Wir wollen den Anteil der Nutzungsart Wohnen im Bestandsportfolio in den nächsten drei bis fünf Jahren auf 40 Prozent steigern.“

Pressemitteilung: Trei Real Estate GmbH