15. Juli 2024

TH Lübeck: 400 Quadratmeter für studentische Kreativität

Thilo Gollan und Yvonne Plaul unterzeichnen den Mietvertrag für das neue Atelier auf dem Werftquartier Lübeck. Foto: Lutz Roeßler

Lübeck (pm) – Direkt neben den Hallen der Kulturwerft Gollan, im Erdgeschoss des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF), entsteht auf dem Werftquartier Lübeck ein 400 Quadratmeter großer Raum für studentische Kreativität und Lehre. Der Fachbereich Bauwesen der TH Lübeck bezieht ein neues Atelier, das in den letzten Monaten vom Team der Kulturwerft Gollan auf die Bedürfnisse der Studierenden und Lehrenden angepasst wurde.

„Das Werftquartier mit Kulturwerft, SHMF, den noch geplanten und den bereits bestehenden Manufakturen wie Sudden Death Brewing, Cycle Roasters und MachBar bringt immer mehr Menschen zusammen. Mit den Studenten das Fachbereichs Bauwesen der TH Lübeck wird unser Ort weiter belebt und wächst. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und den Austausch mit allen!“, sagt Thilo Gollan bei der Vertragsunterzeichnung.

Der Grund für die Erweiterung des Campus in Richtung Altstadt? „Die TH Lübeck wächst und nicht alle Bedarfe können wir adäquat auf dem Campus abdecken – zum Beispiel ein Atelier für die Architektur“, sagt Yvonne Plaul, Kanzlerin der TH Lübeck. „Auf dem Gelände des Werftquartiers haben wir einen Ort für unsere Studierenden gefunden, der ihnen den Raum gibt, sich zu entfalten und in einer historischen Atmosphäre ihre praktischen Fähigkeiten zu entwickeln“, ergänzt die Kanzlerin. „Wir sind sehr glücklich darüber mit unseren Studierenden an einem Ort arbeiten zu können, der von so vielen kreativen Köpfen umgeben ist. Wir bekommen mit diesem Atelier einen Raum des praktischen Arbeitens, des Lehrens und voneinander Lernens – unser Schaufenster in die Stadt“, sagt Prof. Dipl.-Ing. Stephan Wehrig, Prodekan des Fachbereichs Bauwesen der TH Lübeck.

Bereits zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung sind Studierende im Atelier anwesend und arbeiten an Modellen. Clara Blume, eine Architektur-Studentin im 5. Semester findet: „Die Gruppenarbeit im Atelier ist für uns besonders wertvoll, weil wir hier sehr gut voneinander lernen können. Außerdem freuen wir uns auf die lauen Sommerabende und darüber, dass sich die verschiedenen Semester untereinander noch besser vernetzen können.“

Nicht nur im Werftquartier wird die TH Lübeck mit dem neuen Atelier sichtbar. Ein weiteres Gemeinschaftsprojekt aller Hochschulen zeichnet sich derzeit im ehemaligen Sportgeschäft von Karstadt am Schrangen in der Innenstadt ab. Ein Digital Learning Campus soll dort als Lernort entstehen und in die Stadtgesellschaft hineinwirken.

Pressemitteilung: Technische Hochschule Lübeck

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