23. Oktober 2018

Summer Schools aus Architektur und Stadtplanung legen Fokus auf die Potenziale der Hamburger HafenCity

(c) HCU Hamburg

Hamburg (pm) – Die diesjährigen interdisziplinären Summer Schools „Hamburg Copenhagen Urban Challenge“ (Stadtplanung) und „Atrium Behaviorology“ (Architektur/Urban Design) an der HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) legen ihren Schwerpunkt auf die Erforschung der Hamburger HafenCity. Erforscht werden die Nutzung bestehender Atrien in der HafenCity sowie Ideen und Ansätze für nachhaltige Quartiersentwicklung im gesamtstädtischen Kontext im Bereich der Nachhaltigkeit, die für den Grasbrook (HafenCity, Hamburg) und Nordhavn (Kopenhagen) relevant sind. Beide Summer Schools präsentieren ihre Ergebnisse anhand von Modellen, Plakaten und Installationen der Öffentlichkeit.

 

„Hamburg Copenhagen Urban Challenge“ Summer School

Im Rahmen der Summer School „Hamburg Copenhagen Urban Challenge“ (6. bis 24. August 2018) vergleichen Studierende der HCU Hamburg, der Dänischen Technischen Universität (DTU) und der Copenhagen Business School in interdisziplinären und -kulturellen Teams unter der Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Jörg Knieling den Grasbrook (HafenCity, Hamburg) und den Stadtteil Nordhavn in Kopenhagen. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung nachhaltiger Konzepte der Stadtentwicklung und die mögliche Integration naturbasierter Maßnahmen in bestehende urbane Strukturen, um so aktuellen globalen Herausforderungen in Umwelt und Gesellschaft zu begegnen. Die Studierenden präsentieren ihre Lösungsvorschläge vor einer Gruppe von Expertinnen und Experten (u.a. HafenCity GmbH, DNGB, BUND).

 

 

„Atrium Behaviorology“ mit Star-Architektin Momoyo Kaijima (Biennale Venedig)

Während der Summer School „Atrium Behaviorology“ (20. bis 24. August 2018) erforschen Master-Studierende aus den Studienprogrammen Architektur und Urban Design unter der Leitung der japanischen Architektin und diesjährigen Max Hoffmann-Gastprofessorin Momoyo Kaijima (Atelier Bow-Wow/ETH Zürich), begleitet von Prof. Dipl.-Ing. Bernd Kniess, die gegenwärtige Nutzung von Atrien in der HafenCity und entwickeln Potenziale für die zukünftige Gestaltung der Räume. Die Summer School untersucht das menschliche Verhalten in und um ausgewählte Atrien der HafenCity in Relation zu sozioökonomischen Funktionen der Gebäude, weiteren Akteuren und Umweltfaktoren wie Wärme, Wasser und Licht. Als zentrale Probebühne dient das Atrium der HCU Hamburg. Hier kreieren Studierende eine Installation aus Pflanzen und Teilen eines Baugerüsts. Diese Struktur ist Testraum, um zukünftige Formen urbaner Praktiken in den Atrien der HafenCity zu entwickeln, darzustellen und zu dokumentieren. Die Gastprofessur der HCU Hamburg wird von der Max Hoffmann GmbH & Co. KG finanziert und in einem zweijährigen Turnus an renommierte Forschende aus der Architektur vergeben.

 

Weitere Informationen: http://ud.hcu-hamburg.de/projects/courses/summer-school-2018

Pressemitteilung: HafenCity Universität Hamburg