28. September 2022

Stiftung Landwirtschaftsverlag schreibt Landbaukultur-Preis 2022 aus

Nachhaltig, modern und gut gestaltet: zeitgemäße Architektur im ländlichen Raum

(c) Stiftung Landwirtschaftsverlag

Münster (pm) – Die Stiftung Landwirtschaftsverlag schreibt zum fünften Mal den Landbaukultur-Preis aus. Ausgezeichnet werden vorbildliche Bauten im Ländlichen Raum bzw. Außenanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben. Preiswürdige Objekte sind besondere architektonische Lösungen, die eine zeitgemäße Nutzung ermöglichen, sich bestens in die umgebende Kulturlandschaft integrieren und die den Umwelt- und Klimaschutz bei Baumaterialien und Bauausführung berücksichtigen.

„Landwirtschaftliche Gebäude – ehemalige und neue – sind ein wichtiges Schaufenster des ländlichen Raums. Im Zuge des Strukturwandels in der Landwirtschaft haben viele Gebäude ihren ursprünglichen Zweck verloren. Es gibt aber Eigentümer und Architekten, die mit Kreativität und Inspiration wunderbare Konzepte für neue Nutzungen und für neue landwirtschaftliche Gebäude entwickeln. Dieses Engagement zeichnet der Landbaukultur-Preis aus“, erläutert Hermann Bimberg, Vorsitzender
des Kuratoriums der Stiftung Landwirtschaft, die Zielsetzung des Wettbewerbs.

Der Landbaukultur-Preis ist mit insgesamt 30.000 € dotiert und wird in den Kategorien Neu- und Umbauten vergeben. Auszeichnungswürdig sind sowohl neu erstellte als auch umgebaute Gebäude, Gebäudeteile, und auch Außenanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Schirmfrau des Wettbewerbs ist Bundesbauministerin Klara Geywitz. „Ich unterstütze den Landbaukultur-Preis, weil er der einzige Architekturwettbewerb ist, der sich mit dem Bauen im ländlichen Raum befasst. Moderne und ehemals landwirtschaftlich genutzte Gebäude prägen unsere Dörfer und die sie umgebende Kulturlandschaft ganz entscheidend,“ betont die Ministerin. „Das wird oft unterschätzt. Deshalb ist es so wichtig, dass der Landbaukultur-Preis dafür ein Bewusstsein schafft.“

Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Eigentümer in Deutschland, Österreich und der Schweiz ansässig sind und sie ihre landwirtschaftlichen Gebäude, Gebäudeteile oder Außenanlagen zusammen mit einem Architekten bzw. Landschaftsarchitekten neu errichtet oder umgebaut haben.

Die Jury ist mit namhaften Architektinnen und Architekten sowie mit Expertinnen und Experten aus der Landwirtschaft und dem ländlichen Raum besetzt. Sie wird von Susanne Wartzeck, Präsidentin des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA), geleitet.

Interessierte können sich bis zum 31. Oktober 2022 bewerben (Posteingang). Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter www.landbaukultur-preis.de.

Pressemitteilung: Stiftung Landwirtschaftsverlag