14. Mai 2021

Sonova eröffnet eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude der Schweiz

(c) Sonova

Stäfa (pm) – Sonova Holding AG, ein führender Anbieter von Hörlösungen, präsentiert der Öffentlichkeit eines der ersten Geschäftsgebäude der Schweiz mit Netto-Null-CO2-Emissionen im Betrieb. Das neue Sonova Wireless Competence Center der Tochtergesellschaft Phonak Communications AG in Murten wurde für rund 180 Mitarbeitende konzipiert. In diesem Kompetenzzentrum für drahtlose Technologien werden  miniaturisierte Kommunikations- und Gehörschutzsysteme entwickelt und vertrieben. Der innovative Neubau ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms der Sonova Gruppe, das unter anderem darauf abzielt, Umweltauswirkungen kontinuierlich zu reduzieren – bis Ende 2021 soll der gesamte Geschäftsbetrieb von Sonova CO2-neutral sein. Die wegweisende Architektur des nahezu energieautarken Gebäudes bietet den Mitarbeitenden eine moderne und inspirierende Arbeitsumgebung.

«Wir freuen uns, heute unser neues Wireless Competence Center in Murten zu eröffnen. Als eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude der Schweiz gehört es gleichzeitig auch zur ersten Generation von CO2-neutralen Gebäuden weltweit. Dieses Pionierprojekt ist ein prägnantes Beispiel dafür, wie wir im Rahmen unserer Strategie die ökologischen Auswirkungen unseres Geschäfts kontinuierlich weiter reduzieren. Unser Ziel und unsere Verpflichtung ist es, dass der gesamte Geschäftsbetrieb von Sonova bis Ende 2021 CO2-neutral sein wird. Neben seinen aussergewöhnlichen Umwelteigenschaften bietet das innovative Raum- und Konstruktionskonzept unseres Wireless Competence Centers auch ein ideales Arbeitsumfeld für unsere Kolleginnen und Kollegen», sagt Arnd Kaldowski, CEO von Sonova.

Minimaler Energiebedarf und gesundes Raumklima 

Das im Betrieb CO2-neutrale Sonova Wireless Competence Center passt sich dem jeweiligen Aussenklima an und benötigt fast keine haustechnischen Installationen, wie Heizung oder kontrollierte Lüftung. Der Neubau ist bis ins Detail für einen minimalen Energiebedarf ausgelegt. Für seine Erstellung wurden im Wesentlichen erneuerbare und wiederverwendbare Baumaterialien verwendet. So konnte auch die graue Energie zur Errichtung des Gebäudes reduziert werden. Die massive Fassade aus klimaneutral hergestelltem Einsteinmauerwerk fungiert als Energie- und Feuchtigkeitsspeicher. Das Gebäude reguliert sich grösstenteils selbst, indem es Wärme aufnimmt und sie wieder abgibt, wenn es draussen kälter wird.

Ein gesundes Raumklima entsteht vor allem durch die gesteuerte natürliche Lüftung; reiner Sumpfkalk an Wänden und Decken reinigt die Innenluft und reguliert die Luftfeuchtigkeit. Die Lufterneuerung erfolgt über die Fenster und nicht über Lüftungskanäle. Der Neubau ist mit steuerbaren Lüftungsflügeln ausgestattet, die sich an den Fenstern befinden und eine Frischluftzirkulation ermöglichen. Im Sommer werden die gleichen Lüftungsflügel nachts eingesetzt, um das Gebäude auf natürliche Weise abzukühlen. Eine angenehme Innentemperatur zwischen 21 und 26 Grad ist das ganze Jahr über gewährleistet. Die Fensterflächen sind gerade so gross, dass sich das Gebäude bei warmen Temperaturen nicht zu stark aufheizt. Die hohen Fenster an der Fassade sind für einen maximalen natürlichen Lichteinfall gestaltet, so dass weitgehend auf den Einsatz von künstlicher Beleuchtung verzichtet werden kann. Aufgrund dieser verschiedenen Voraussetzungen hat der Neubau einen sehr geringen Energiebedarf.

Erneuerbarer und CO2-neutraler Strom 

Die Photovoltaik-Anlage des Sonova Wireless Competence Centers produziert insgesamt 260’000 Kilowattstunden Energie pro Jahr – und damit mehr erneuerbaren und CO2-neutralen Strom, als für den Betrieb benötigt wird. Diese Überkapazität wird über die Einspeisung in das Stromnetz anderen Nutzern zur Verfügung gestellt. Der Energiebedarf des Neubaus liegt deutlich unter den Grenzwerten, die von internationalen und Schweizer Nachhaltigkeit-Labels gesetzt sind. Laut Angaben des Schweizer Bundesamts für Umwelt sind landesweit Gebäude für rund ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich.

Zeitgemässe und innovative Arbeitsumgebung 

Die Architektur des zweigeschossigen Neubaus schafft eine zeitgemässe und innovative Arbeitsumgebung für die dort tätigen Mitarbeitenden und ist auch Ausdruck der offenen Arbeitskultur bei Sonova. Im Erdgeschoss befindet sich der weitläufig gestaltete Eingangsbereich. Mit seiner zentralen Treppe bildet dieser das Herzstück der neuen Räumlichkeiten und einen Ort für spontanen persönlichen Austausch. Von dort ist auch die offene Kantine mit angrenzender Terrasse erreichbar. Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich das Logistikzentrum sowie die Laborräume und Testkammern für die Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Im Obergeschoss bieten die offenen Büroräume sowie die verschiedenen Fokus- und Meetingräume viel Platz für die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden. Die gesamten Räume sind mit modernster Kommunikationstechnik ausgestattet und ermöglichen eine grosse Flexibilität, um aktuelle und zukünftige Anforderungen des Arbeitens zu erfüllen.

Pressemitteilung: Sonova