29. September 2022

SOFiSTiK | 2023 ist da – Erstmalig automatische Generierung von Berechnungsmodellen für schnellste BIM-basierte Hochbau-Tragwerksplanung

Nürnberg (pm) – Bausoftwarehersteller SOFiSTiK gibt heute das Release einer neuen Version seiner Statik-Software bekannt. SOFiSTiK | 2023 steht für ein deutliches Mehr an Steuerbarkeit. So profitieren Anwender erstmalig von einer vollautomatischen Erzeugung des Berechnungsmodelles für BIM-basierte Hochbauten auf der Plattform Autodesk® Revit®2023. Gleichzeitig wird die Bauteilzuordnung für effiziente Nachweise im Gesamtmodell nun auch in SOFiPLUS für AutoCAD® unterstützt. Abgerundet werden die erweiterten Möglichkeiten von einer komplett neuen Vorspannungstechnologie sowie zusätzlichen Funktionen im Bereich Erdbebennachweise, parametrische Brückenmodellierung und Planableitung. Mit der neuen Version haben Anwender somit die volle Kontrolle und noch mehr Schnittstellen. Damit heißt es: SOFiSTiK 2023 | puts you in the driver’s seat.

Missing Link im (BIM) Hochbau: Automatische Erzeugung von Berechnungsmodellen

Im Bereich BIM im Hochbau schließt Version 2023 eine wichtige Lücke bei der Erzeugung zuverlässiger, prüfbarer Berechnungsmodelle im BIM-Prozess. Durch die fortschreitende Digitalisierung der Baubranche sehen sich Tragwerksplaner zunehmend mit der Anforderung konfrontiert, 3D Modelle direkt im BIM-Verfahren zu generieren sowie Berechnungsdaten im BIM-Prozess zu halten. Je nach Modellierungssoftware ist die Erzeugung eines Berechnungsmodells aus dem sogenannten physikalischen Modell jedoch mit viel Aufwand verbunden. SOFiSTiK | 2023 bietet hier mit einem automatischen Generator für Berechnungsmodelle erstmals eine passende Lösung, die neuer Bestandteil aller SOFiSTiK FEM Pakete ist. Mit wenigen Klicks und Einstellungen kann so ein direkt rechenbares Finite-Elemente-Modell aus den BIM-Modellen in Revit erzeugt werden. Die üblichen Problematiken an den Schnittstellen der Bauteile werden mit künstlicher Intelligenz gelöst. Für Anwender ergibt sich dadurch eine doppelte Effizienzsteigerung in der BIM-Planung: das Rechenmodell entsteht zum einen automatisch, zum anderen ist es direkt mit dem BIM-Modell verknüpft. Auch einer open- BIM-Arbeitsweise steht nichts im Wege. Das Rechenmodell kann später in verschiedenen Formaten mit der IFC- oder SAF-Schnittstelle weitergegeben werden. Besonders für den Stahlbau können mittels der SAF-Schnittstelle nun auch Berechnungsergebnisse an IDEA StatiCa Connection übergeben werden.

Volle Kontrolle in allen Bereichen

Version 2023 zahlt rundherum auf mehr Flexibilität ein. Weitreichende Optimierungen in Bezug auf die Design Elemente sorgen für ein höheres Maß an Freiheit bei der Wahl der SOFiSTiK Werkzeuge zur Modellierung seitens der Anwender. Das bewährte Konzept der Design Elemente zur durchgängigen Bemessung von Bauteilen wurde dafür auf den AutoCAD-basierten Präprozessor SOFiPLUS erweitert. So können entweder Rechenmodelle aus BIM-Modellen besser nachbearbeitet oder direkt neue Nachweiselemente wie Platten- oder Wandstreifen erzeugt werden. Damit stehen die Vorteile der bauteilorientierten Arbeitsweise wie eine bessere Nachvollziehbarkeit und Zuordnung im Bauwerk auch außerhalb von Revit zur Verfügung. Der Anwender kommt schneller und sicherer zum Ergebnis und wird unabhängiger vom Werkzeug. Einem häufigen Anwenderwunsch folgend, können zudem die Ergebnisausgaben individuell zusammengestellt, nutzerdefiniert sortiert, und auch im DOCX-Format ausgegeben werden.

Für den internationalen Markt sind erstmal voll grafische Komponenten für Pushover Nachweise für die High-End Pakete 3D FEM ultimate / ultimate 50, z. B. für plastische Nachweise von Brückenpfeilern nach nordamerikanischen Normen, verfügbar. Die erfolgreichen Funktionen der achsbasierten Technologie CABD im Brückenbau können nun auch zur parametrischen Vorgabe von Elementdicken für Flächenelementmodelle verwendet werden

Im Wachstumsbereich Digitalisierung im Bau steht das Thema digitaler Zwilling im Brückenbau nicht nur im allgemeinen Fokus, sondern auch dem der öffentlichen Hand. Um die Modellierungsmöglichkeiten des SOFiSTiK Bridge + Infrastructure Modelers 2023 diesbezüglich zu erweitern, werden wichtige Befehle mittels der visuellen Programmierungsumgebung Dynamo nun skriptfähig. Unter Berücksichtigung zukünftiger Anforderungen, die die Aufnahme weiterer Details der Ausführung in die BIM-Datenmodelle im Sinne eines papierlosen Prozesses erfordern, arbeitet SOFiSTiK unter dem Stichwort BIM to Field fortlaufend an weiteren effizienten Lösungen. So können auch jetzt schon mit SOFiSTiK Reinforcement (RC) 2023 Positionen und Stahllisten anhand des Betonierablaufs organisiert werden.

Pressemitteilung: SOFiSTiK AG