18. Dezember 2018

Smart, innovativ und digital: BFW lädt zum Digitalisierungsforum

BFW lädt zum Digitalisierungsforum (c) Dirk Ewald

Berlin (pm) – Wie wird sich das Bauen und Entwickeln von Immobilien auf dem Weg zur Smart City verändern? Welche digitalen Anwendungen sind erfolgversprechend? Und welche Anstöße können Unternehmen aus anderen Branchen geben? Diese und viele weitere Themen diskutierten heute rund 150 Fachexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung auf dem BFW-Digitalisierungsforum „Der Norden – Smart, Innovativ und digital.“ Das Veranstaltungsformat vom BFW Bundesverband und dem Landesverband Nord findet erstmals in Kooperation mit der Wirtschaftskanzlei GSK Stockmann statt.

In seiner Eröffnungsrede appellierte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes, an die mittelständischen Immobilienunternehmen: „Wenn wir bereit sind, neu zu denken – wenn wir vernetzt denken und handeln – dann hat jedes Unternehmen die Chance, durch die Digitalisierung effizienter und effektiver zu werden. Wir sollten keine Angst davor haben, auf diesem Weg Fehler zu machen!“

Wie durch dieses vernetzte Denken und Handeln die Transformation zu einer „Smart City“ erfolgen kann, erklärte Christoph Lindemann, Leiter der Stabsstelle SMART-City und Innovation in Hamburg. Er leitet das europäische Projekt mySMARTLife, für das Hamburg den Zuschlag erhalten hat. „Ein wichtiger Aspekt des Projektes ist die Interaktion mit der Bevölkerung und lokalen Akteuren, um mit diesen gemeinsam Lösungsansätze für eine smarte, vernetzte und digitale Stadt zu finden“, so Lindemann.

Dr. Andreas Rückemann, Head of Sales Europe von Mercedes Benz Energy, skizzierte in seiner Präsentation, wie Energiespeicher und Elektromobilität in Zukunft zusammenwirken werden. Dazu zeigte er insbesondere, wie Batterien aus Elektrofahrzeugen anschließend als Batteriespeicher genutzt werden können, um das Stromnetz zu stabilisieren.

Impulse aus dem maritimen Bereich lieferten Guido Schulte und Oliver Behrendt von den MV Werften: Sie stellten dar, wie Produktdatenmodelle – in der Immobilienbranche als BIM bezeichnet – im Schiffbau bereits seit Ende der 90er Jahre eingesetzt werden. Die Folge: deutliche Effizienzsteigerungen.

„Digitalisierung ist kein Ziel, sondern ein Weg“, betonte die Geschäftsführerin des Landesverbandes Nord, Dr. Verena Herfort, und resümierte: „Gemeinsam mit unseren Partnern aus der mittelständischen Immobilienwirtschaft und anderen Branchen konnten wir am Beispiel Smart City Spielräume für Synergien aufzeigen und unseren Teilnehmern so einen Informationsvorsprung verschaffen. Besonders interessant waren für mich hier die Erfahrungen aus anderen Branchen und die Rückschlüsse für unsere Branche. Dafür geht mein herzlicher Dank an Mercedes Benz Energy, die MV Werften, Panasonic und die inspirierenden Start ups wie auch an unseren Kooperationspartner GSK Stockmann.“

Pressemitteilung: BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.