7. Dezember 2021

Shortlist zum DAM Preis 2018

BOGEVISCHS BUERO IN ARGE MIT SHAG SCHINDLER HABLE ARCHITEKTEN GBR   „Wohnanlage wagnisART”, München, Foto: Julia Knop
Ein Beispiel: BOGEVISCHS BUERO IN ARGE MIT SHAG SCHINDLER HABLE ARCHITEKTEN GBR   „Wohnanlage wagnisART”, München, Foto: Julia Knop

Frankfurt am Main (pm) – Aus rund 100 Nominierungen hat die Jury jetzt 22 Projekte für die Shortlist zum DAM Preis 2018 ausgewählt – Wohnungsbau in Ballungsräumen ist die Dominante Bauaufgabe.

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland  jährlich herausragende Bauten ausgezeichnet. Der Preis wird 2018 zum zweiten Mal in einem gestaffelten Juryverfahren vergeben. Nach der Nominierung fand nun die Jurysitzung zur Auswahl der Projekte auf der Shortlist statt. In einem nächsten Schritt werden im Herbst von der Jury vier Finalisten ernannt.

Für den DAM Preis nominiert das Museum – auch unter Berücksichtigung von Vorschlägen aller Architektenkammern – rund 100 bemerkenswerte Bauwerke in Deutschland für die Longlist. Eine Auswahl von Bauten deutscher Architekten im Ausland kommt außer Konkurrenz für den Preis hinzu. Die nominierten Bauwerke für den DAM Preis 2018 mussten zwischen Ende 2015 und Frühjahr 2017 fertiggestellt sein. Grundsätzlich bestand für die Nominierung der Bauten auf der Longlist keine Einschränkung auf eine bestimmte Bautypologie, Mindestgröße oder Bausumme.

Für den DAM Preis 2018 bestimmte die Expertenjury unter Vorsitz von Fritz Auer (Auer Weber) 22 Projekte für die engere Wahl der Shortlist. Ein klarer Fokus liegt aktuell auf dem Wohnungsbau.  Insgesamt sechs Projekte liefern Beispiele für das innerstädtische Wohnen – etwa ein städtebaulich differenziertes Wohnhochhaus in Frankfurt, oder Modelle zur Nachverdichtung in Bremen und München.  Ein „Coworking Space“ in Hannover, ein Supermarkt in Oldenburg oder ein Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot in Augsburg ergänzen das Thema städtisches Leben. Hervorragende Privathäuser und Bürobauten sind natürlich ebenso in der Auswahl vertreten wie relevante und aktuelle Kulturbauten. Das in diesem Jahr nach über eineinhalb Jahrzehnten Planungs- und Bauzeit eingeweihte Mammutprojekt der Elbphilharmonie im Hamburg wurde bewusst aus der Konkurrenz zum DAM Preis 2018 herausgenommen und wird mit einer Besonderen Erwähnung im Jahrbuch Eingang finden

Die im letzten Jahr entwickelte Internetpräsenz zum DAM Preis www.dam-preis.de ist nun um die aktuellen Nominierungen der Longlist und die Auswahl der Shortlist 2018 ergänzt sowie um die Longlist der Export-Projekte. Die Datenbank entwickelt sich so zu einem profunden Überblick zum Baugeschehen in Deutschland.

In einer handlichen gedruckten Version werden alle nominierten Bauten auch in diesem Jahr im Architekturführer Deutschland 2018 vorgestellt. Die Ausgabe 2018 wird bei DOM publishers / Berlin pünktlich zur Frankfurter Buchmesse im Herbst erscheinen.

Die Bekanntgabe des Preisträgers, die öffentliche Preisverleihung und die Eröffnung der Ausstellung mit dem Preisträgerprojekt und allen Bauten der Shortlist finden am 26. Januar 2018 im DAM statt. Dann erscheint auch das Deutsche Architektur Jahrbuch 2018 mit ausführlichen Besprechungen der Bauten auf der Shortlist und des Preisträgers.

Partner des DAM Preis ist die Firma JUNG.

SHORTLIST DAM PREIS 2018

AAG LOEBNERSCHÄFERWEBER BDA   Tankturm, Heidelberg

ALMANNAI FISCHER ARCHITEKTEN UND INGENIEURBÜRO HARALD FUCHSHUBER   Turnhalle, Heiming (Niederbayern)

ARGE LUDESCHER + LUTZ  Jagd- und Forsthaus Tannau, Tannau (Baden-Württemberg)

AS-IF ARCHITEKTEN  Hauptcampus Zeppelin-Universität, Friedrichshafen

BEZ+KOCK ARCHITEKTEN   Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum

BOGEVISCHS BUERO IN ARGE MIT SHAG SCHINDLER HABLE ARCHITEKTEN GBR   „Wohnanlage wagnisART”, München

CARUSO ST JOHN ARCHITECTS Bremer Landesbank, Bremen

CHRISTOPH HESSE ARCHITEKTEN   Villa F – das „Off-Grid-Haus“ im Sauerland , Titmaringhausen

CHRISTOPH MÄCKLER ARCHITEKTEN   Büro- und Geschäftshaus Goethestraße 34, Frankfurt am Main

FACHBEREICH ARCHITEKTUR DER TU KAISERSLAUTERN  Gemeinschaftshaus Flüchtlingsunterkunft Spinelli, Mannheim

FLORIAN NAGLER ARCHITEKTEN   Wohnen für alle – Parkplatzüberbauung am Dantebad, München

GEHRY PARTNERS LLP  Pierre-Boulez-Konzertsaal / Barenboim-Said Akademie, Berlin

GRÜNTUCH ERNST ARCHITEKTEN  Hauptbahnhof Chemnitz, Umbau, Chemnitz

JOHANNES GÖTZ U. GUIDO LOHMANN   Haus Kallen, Dormagen

KNERER UND LANG ARCHITEKTEN   Wertstoff- und Straßenreinigungsdepot Nord , Augsburg

LIN ARCHITEKTEN URBANISTEN   „Bremer Punkt“ – Wohngebäude, Bremen

MEIXNER SCHLÜTER WENDT ARCHITEKTEN   Axis Hochhaus, Frankfurt am Main

MENSING TIMOFTICIUC ARCHITEKTEN   Hafven – Coworking Space / Open Workshops, Hannover

NEUN GRAD ARCHITEKTUR   Neubau Vollversorger , Oldenburg

PETER GRUNDMANN  Haus Neiling II, Hoppenrade

STEFAN FORSTER ARCHITEKTEN   Philosophicum / Sanierung und Umbau zu Studentenappartments, Frankfurt am Main

WAECHTER + WAECHTER ARCHITEKTEN Seniorenwohnhaus St. Josef, Frankfurt am Main

BESONDERE ERWÄHNUNG 

HERZOG & DE MEURON Elbphilharmonie, Hamburg

AUSLAND

DESIGN.DEVELOP.BUILD.   Guga S’Thebe Children’s Theater, Kapstadt, Südafrika

GMP – ARCHITEKTEN VON GERKAN, MARG UND PARTNER   Bund Soho, Shanghai, China

 

Pressemitteilung: DAM – Deutsches Architekturmuseum