18. Dezember 2018

Schulbaupreis NRW 2018

3. Auszeichnung beispielhafter Schulbauten in Nordrhein-Westfalen. Besser lernen in besseren Räumen: 12 Schulen mit dem „Schulbaupreis NRW 2018“ ausgezeichnet

Düsseldorf (pm) – In guten Schulgebäuden lernt man besser. – Mit dieser Überzeugung vergeben das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr zum dritten Mal den „Schulbaupreis NRW“. 50 neue, umgebaute und erweiterte Schulgebäude waren zu dem Auszeichnungsverfahren eingereicht worden. Unter ihnen wählte eine unabhängige Fachjury unter Vorsitz der Münchener Architektin Ellen Dettinger zwölf Schulen als gleichrangige Preisträger aus. Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, betont, dass gute Schulbauten einen wichtigen Beitrag zu einem erfolgreichen Unterricht und für eine positive Lernatmosphäre darstelle. „Die ausgezeichneten Schulbauten sind ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler, Lehrer und die Gesellschaft insgesamt.“ Der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, hebt hervor, dass Schule heute nicht nur Lern- und Lebensort für Kinder und Jugendliche sei, sondern zunehmend auch Funktionen für den jeweiligen Stadtteil übernehme: „Schulen waren schon immer öffentliche Orte“, so Uhing. „Heute sind sie immer öfter auch Orte für die Öffentlichkeit.“

Die mit dem „Schulbaupreis NRW 2018“ ausgezeichneten zwölf Schulen umfassen alle Schulformen und verteilen sich über das ganze Land Nordrhein-Westfalen, von Köln bis Lippstadt. Die Stadt Köln kann sich über zwei Auszeichnungen für neue bzw. erweiterte Schulbauten freuen. Auch ins Ruhrgebiet gingen eine Reihe von Auszeichnungen, so zwei nach Dortmund und eine nach Essen (ausführliche Liste der Preisträger siehe Anhang). Die Vorsitzende der Jury, Ellen Dettinger, lobt die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten. „Es ist ermutigend zu sehen, dass nicht nur Neubauten, sondern auch viele Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen an Schulen mit hohem Anspruch an die Pädagogik und Gestaltung umgesetzt wurden“, erklärt die Münchener Architektin, die mit ihrem eigenen Büro (schürmann dettinger architekten, München) einen Schwerpunkt im Schulbau setzt.

Mit dem Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen wollen die Auslober die Bedeutung der Architekturqualität von Schulgebäuden herausstellen und ihren nachhaltigen, positiven Einfluss auf die pädagogische Arbeit in der Schule betonen. Denn ausgezeichnete Schulgebäude beeinflussen als gute Praxisbeispiele auch nachhaltig die Qualität von Baumaßnahmen an anderen Schulen. Sie zeigen das Machbare und erhöhen die Motivation für die Planung und Durchführung baulicher Maßnahmen.

Der „Schulbaupreis 2018“ richtete sich an alle Schulträger als Bauherren und alle Architektinnen und Architekten, die in gestalterischer und pädagogischer Hinsicht herausragende und vorbildliche Neu- und Umbaumaßnahmen in und an Schulen realisiert haben. Alle ausgezeichneten Schulen liegen in Nordrhein-Westfalen und wurden in den vergangenen fünf Jahren fertig gestellt. Prämiert wurden Neubauobjekte und Maßnahmen bei bestehenden Gebäuden an öffentlichen Schulen und Ersatzschulen, die in Aufenthaltsqualität und Funktionalität, in ihrer Gestaltung und der Qualität des Außenraums sowie in Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Einbindung von Schülern und Lehrern in die neue Gestaltung der Schule als herausragend und vorbildlich gewertet wurden.

Die öffentliche Überreichung der Preise findet am 24. September 2018 im Neuen Gymnasium in Bochum statt; eine gesonderte Presseeinladung folgt. Nach der Preisverleihung werden die Arbeiten in einer Ausstellung öffentlich präsentiert, u. a. im Haus der Architekten (Zollhof 1, 40221 Düsseldorf) vom 25.09. bis 16.10.2018.

 

Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen 2018

Gleichrangige Preise (alphabetisch nach Städten)

  • Dortmund: Neubau Berufskollegs am Dortmunder U, Architektur: Gerber Architekten GmbH, Dortmund
Neubau Berufskollegs am Dortmunder U, Dortmund Architektur: Gerber Architekten GmbH, Dortmund Foto: HG Esch
  • Dortmund: Erweiterung und Sanierung Fritz-Henßler-Berufskolleg, Architektur und Innenarchitektur: SSP AG, Bochum
Erweiterung und Sanierung Fritz-Henßler-Berufskolleg, Dortmund
Architektur und Innenarchitektur: SSP AG, Bochum
Foto: Jörg Hempel
  • Drolshagen: Sekundarschule Olpe – Erweiterung des Teilstandortes Herrnscheid in Drolshagen, Architektur: tr.architekten rössing – tilicke Partnerschaft mbB, Köln
Sekundarschule Olpe – Erweiterung des Teilstandortes Herrnscheid, Drolshagen Architektur: tr.architekten rössing – tilicke Partnerschaft mbB, Köln Foto: Antje Schröder
  • Essen: Neubau Haus des Lernens, Architektur: schmersahl biermann prüßner Architekten- und Stadtplaner-PartGmbB, Bad Salzufflen, Landschaftsarchitektur: brandenfels landscape + environment, Münster
Neubau Haus des Lernens, Essen
Architektur: schmersahl biermann prüßner Architekten- und Stadtplaner-PartGmbB, Bad Salzufflen
Landschaftsarchitektur: brandenfels landscape + environment, Münster
Foto: Johannes Schmersahl
  • Gummersbach: Neubau Lindenforum, Architektur: Hausmann Architekten GmbH, Aachen, Landschaftsarchitektur: scape Landschaftsarchitekten GmbH, Düsseldorf
Neubau Lindenforum, Gummersbach
Architektur: Hausmann Architekten GmbH, Aachen
Landschaftsarchitektur: scape Landschaftsarchitekten GmbH, Düsseldorf
Foto: Jörg Hempel
© 2016 by Jörg Hempel; www.joerg-hempel-com
  • Hörstel: Erweiterung Gesamtschule, Architektur: assmann GmbH, Dortmund, Landschaftsarchitektur: wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum
Erweiterung Gesamtschule, Hörstel
Architektur: assmann GmbH, Dortmund
Landschaftsarchitektur: wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum
Foto: Claudia Dreysse
  • Hürth: Neubau Gesamtschule Hürth, Architektur: h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten PartG mbB, Stuttgart, Landschaftsarchitektur: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn
Neubau Gesamtschule, Hürth
Architektur: h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten PartG mbB, Stuttgart
Landschaftsarchitektur: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn
Foto: Jens Willebrand
  • Köln: Erweiterungsneubau Ganztag Peter-Ustinov-Realschule, Architektur: LK Architekten Regina Leipertz und Martin Kostulski Part GmbB, Köln
Erweiterungsneubau Ganztag Peter-Ustinov-Realschule, Köln
Architektur: LK Architekten Regina Leipertz und Martin Kostulski Part GmbB, Köln
Foto: Jens Willebrand
  • Köln: Neubau Erzbischöfliches Berufskolleg, Architektur und Stadtplanung: 3pass Architekten Stadtplaner Part mbB, Köln, Innenarchitektur: Planungsbüro Keggenhoff + Partner, Arnsberg, Landschaftsarchitektur: Förder Landschaftsarchitekten GmbH, Essen
Neubau Erzbischöfliches Berufskolleg, Köln
Architektur und Stadtplanung: 3pass Architekten Stadtplaner Part mbB, Köln
Innenarchitektur: Planungsbüro Keggenhoff + Partner, Arnsberg
Landschaftsarchitektur: Förder Landschaftsarchitekten GmbH, Essen
Foto: Constantin Meyer
  • Lippstadt: Neubau Gesamtschule, Architektur: Swiatkowski-Suerkemper Architekten, Stuttgart, Landschaftsarchitektur: Schreiberplan, Stuttgart
Neubau Gesamtschule, Lippstadt
Architektur: Swiatkowski-Suerkemper Architekten, Stuttgart
Landschaftsarchitektur: Schreiberplan, Stuttgart
Foto: Tobias Kern
  • Münster: Fassadensanierung Schillergymnasium, Architektur: Andreas Heupel Architekten BDA, Münster, Landschaftsarchitektur: NTS Ingenieurgesellschaft mbH, Münster
Fassadensanierung Schillergymnasium, Münster
Architektur: Andreas Heupel Architekten BDA, Münster
Landschaftsarchitektur: NTS Ingenieurgesellschaft mbH, Münster
Foto: Thomas Wrede
  • Roetgen: Erweiterung und Sanierung Ganztagsschule und Bürgersaal, Architektur: kadawittfeld architektur GmbH, Aachen
Erweiterung und Sanierung Ganztagsschule und Bürgersaal, Roetgen
Architektur: kadawittfeld architektur GmbH, Aachen
Foto: Andreas Horsky

Pressemitteilung: AKNW