16. Juli 2024

Real Estate Social Impact Award 2024

Berlin (pm) – Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) sucht in Kooperation mit dem Immobilien Manager Verlag Social Impact Investment-Projekte und hat die Ausschreibung zum „Real Estate Social Impact Investing Award 2024“ (SII-Award) gestartet. Der Preis wird am 19. November zum zweiten Mal in einem festlichen Rahmen in Berlin vergeben. Bewerbungen sind bis zum 2. September online unter SII Initiative – Award – Institut für Corporate Governance (icg-institut.de) möglich.

Mit dem Award sollen fertige sowie sich in Planung und in Bau befindliche Projekte prämiert werden, die als Leuchttürme nach validen Kriterien bewertet werden. Wichtig dabei ist, dass deutlich wird, wie sich das Leben der Bewohner, Nutzer und Nachbarn durch das Projekt verändern bzw. verbessern wird, welche neuen Chancen oder Innovationen sich für die Endnutzer eröffnen und welche Perspektiven sich für die Städte und Gemeinden, aber auch für die Gesellschaft ergeben.

Eine Experten-Jury unter den Vorsitzenden Prof. Dr. Kerstin Hennig (Professorin für Real Estate Management, Leitung FS Real Estate Management Institute Frankfurt School of Finance & Management) und Dr. Andreas Rickert (Vorstand PHINEO gAG) orientiert sich bei der Bewertung des Social Impact von Projekten an den Kriterien der EU-Taxonomie und den Impact Clustern aus dem ICG-Leitfaden zur Wirkungsmessung bzw. dem ICG-Scoring-Modell für Social Impact Investing. Der Jury gehören dieses Jahr 25 Share- und Stakeholder der Immobilienwirtschaft an – darunter u.a. Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie Lukas Siebenkotten, Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB).

Bösinger: „Sozial wirksame Aktivitäten von Unternehmen werden in Zukunft auch beim Bau von Wohnungen eine immer stärkere Rolle spielen. Der Award zeigt Ideen und Lösungen auf, die für immobilienwirtschaftliche Akteure tragfähig sind. Ich erhoffe mir viele Nachahmer und deutliche Impulse für den bezahlbaren Wohnungsbau.“

Siebenkotten: „Aus der Sicht des Deutschen Mieterbundes beachten keineswegs alle Immobilienunternehmen gerade im Bereich der Wohnungsvermietung notwendige soziale Kriterien. Umso mehr ist es zu begrüßen, wenn hierauf in Zukunft deutlich mehr Wert gelegt werden soll. Durch einen Preis, der in der Immobilienbranche die Ausrichtung an sozialem und gesellschaftlichem Mehrwert in den Fokus nimmt, kann hier ein wichtiger und vorbildhafter Schritt getan werden.“

Die Immobilienwirtschaft steht nach Angaben des ICG vor einem Paradigmenwechsel, der sie umfassender und nachhaltiger verändern wird als die Digitalisierung. „Das Social Impact Investing, also das wirkungsorientierte Investieren, ist eine neue, innovative Bewegung, die bei Anlageentscheidungen nicht nur die Rendite bewertet, sondern auch die Wirkung, die ein Investment auf die Menschen und die Umwelt ausübt. Neben die Kaufmannsrendite treten demnach die ökologische und soziale Rendite als gleich wichtige Zielgrößen“, so Werner Knips, Gründer der Social Impact Investing-Initiative und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des ICG abschließend.

Quelle: Institut für Corporate Governance