30. Juni 2022

Niedersächsischer Staatspreis für Architektur 2022 zum Thema „Öffentliches (Um-)Bauen – auf dem Weg zur Klimaneutralität“

Bauminister Olaf Lies und Kammerpräsident Robert Marlow kündigen Titel des Staatspreises für Architektur an

(c) Architektenkammer Niedersachsen

Hannover (pm) – Das Land Niedersachsen, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, lobt 2022 wieder den Niedersächsischen Staatspreis für Architektur aus. Seit einem Vierteljahrhundert wird diese höchste Architekturauszeichnung des Landes im zweijährigen Rhythmus verliehen – seit 2002 in Kooperation mit der Architektenkammer Niedersachsen.

Der Wettbewerb, der seit einiger Zeit in einem festen Turnus wiederkehrender Themen ausgerichtet wird, widmet sich im kommenden Jahr dem Öffentlichen Bauen. Der Titel des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur 2022 lautet:

„Öffentliches (Um-)Bauen – auf dem Weg zur Klimaneutralität“.

Öffentliche Bauten sind kollektive Aufenthaltsräume, Orte der kommunikativen Begegnung. Die Gestaltqualität öffentlicher Bauten beeinflusst die Identität des Raums, sie prägt das soziale Umfeld und trägt in hohem Maße zur Lebensqualität vor Ort bei.

Der Landesregierung und der Architektenkammer Niedersachsen sind qualitativ hochwertige öffentliche Bauten ein großes Anliegen. Sie formen das Erscheinungsbild und bestimmen die öffentliche Wahrnehmung und Atmosphäre unserer Städte und Gemeinden. Dementsprechend umschreibt Minister Olaf Lies das Thema: „Der Staatspreis hat ja ganz zentrale Ziele: positive, gesellschaftliche Entwicklungen anzustoßen und klimaneutrale Bauten auszuzeichnen, die dem Gemeinwohl dienen. Denn so schaffen wir öffentliche Räume, die das soziale Miteinander stärken.“
Kammerpräsident Robert Marlow ergänzt: „Öffentliche Bauten erfüllen integrative Aufgaben des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Sie bilden das dauerhafte Gerüst einer Gesellschaft im Wandel. Ihre planerische Qualität und architektonische Umsetzung stehen in einem direkten Verhältnis zu ihrer Anpassungsfähigkeit an aktuelle Erfordernisse.“

Die beim Niedersächsischen Staatspreis für Architektur eingereichten Arbeiten sollen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, in ihrer architektonischen und baukulturellen Qualität überzeugen und durch die Aufwertung ihrer Umgebung zum gemeinwohlorientierten Gewinn für die Stadtentwicklung werden.

Die Auslobung erfolgt zu Beginn des neuen Jahres. Bauherren, Architektinnen und Architekten sind aufgerufen, sich rege an dem Architekturwettbewerb von Landesregierung und Architektenkammer zu beteiligen.

Ausgabe der Auslobungsunterlagen ab Montag, 10.01.2022
Bewerbungsfrist: Montag, 07.03.2022

Pressemitteilung: Architektenkammer Niedersachsen