27. Januar 2022

Neuer Master „Architektur | BASEhabitat“ an der Kunstuniversität Linz

v.l.n.r.: Gabriele Eschig (Österreichische UNESCO-Kommission), Roland Gnaiger (Leitung Architektur, Kunstuniversität Linz), Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Ulrike Schwantner (BASEhabitat), Dominik Abbrederis (Bauleiter des Projektes), Bundesminister Heinz Faßmann, Siegfried Atteneder (BASEhabitat), Christine Windsteiger (Vizerektorin Kunstuniversität Linz) (c) Kunstuniversität Linz, BASEhabitat

Linz (pm) – Im kommenden Studienjahr startet mit „Architektur | BASEhabitat“ ein neuer Master an der Kunstuniversität Linz. In insgesamt vier Semestern (Abschluss Master of Architecture, MAarch.) befassen sich Studierende mit sozial gerechter, ökologisch und ökonomisch verantwortungsvoller Architektur, nachhaltigen Baumaterialien sowie räumlichen Entwicklungen im globalen Kontext. Neben Auslandsaufenthalten ist die Zusammenarbeit mit Partner-NGOs und lokalen Gemeinschaften Teil des Studienprogramms.

Kunstuniversität Linz bildet eine neue Generation von ArchitektInnen aus

Aufgrund der großen Nachfrage wird das seit 14 Jahren bestehende Studio BASEhabitat nun zu einem Schwerpunkt-Master an der Kunstuniversität Linz – Start im Herbst 2018. Angebunden an das reguläre Masterstudium Architektur bietet der neue Master vor allem eine Architekturpraxis in verschiedenen internationalen Kontexten. Bisher wurden Forschungs-, Planungs- und Bauprojekte unter anderem in Ecuador, Indien und Südafrika umgesetzt. Neben dem Umgang mit nachhaltigen Baumaterialien geht es auch um ein Verständnis für sozialräumliche Zusammenhänge. Gleichzeitig umfasst der Master den gesamten Projektprozess der Architektur, von Forschung und Recherche über Planung bis hin zur Umsetzung mit den eigenen Händen.

BASEhabitat Projekt ausgezeichnet mit Sustainability Award 2018

Dass Nachhaltigkeit in der Architektur zukunftsweisend ist, zeigt der jüngst erhaltene Sustainability Award 2018. In Anwesenheit von Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Bundesminister Heinz Faßmann wurde dieser gestern, am 7. Juni 2018, an besonders nachhaltige Projekte österreichischer Hochschulen verliehen. Unter den Preisträgerprojekten ist auch das BASEhabitat Projekt „SUNDERPUR Housing“, gekürt im Handlungsfeld Internationale Kooperation. Ziel des Projektes war es, im Lepradorf Sunderpur mittels Lehmbauweise einfache aber qualitätsvolle Räume für Familien zu schaffen. Da klimatisch besonders geeignet, kostengünstig und lokal verfügbar, können Dorfbewohner zukünftig ähnliche Häuser aus Lehm bauen und so ihre Wohnsituation verbessern.

„Wir können heute ohne Verzicht und Einschränkung Häuser bauen, die die Ressourcen ihrer Orte nützen anstatt auszubeuten, die die Umwelt bereichern anstatt zu zerstören, und die den Menschen damit lebenswerte Räume bieten.“, so Univ.Prof. Roland Gnaiger, Leitung der Studienrichtung Architektur, Kunstuniversität Linz.

Pressemitteilung: Kunstuniversität Linz