8. Juli 2020

Konkrete Potenziale für nachhaltiges Bauen

Stuttgart (pm) – Nachhaltiges Bauen als neues Normal ist die erklärte Zielsetzung der „Phase Nachhaltigkeit“, die sich auch die Architektenkammer Baden-Württemberg auf die Fahne schreibt. Bei deren jährlicher Landesvertreterversammlung sprach man sich am Wochenende mit Nachdruck für die Umsetzung der Initiative im ganzen Land aus.

Kammerpräsident Markus Müller verwies auf die von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erarbeiteten Grundlagen, die zunehmend klare Kriterien bieten, „nicht nur über Umweltschutz zu reden, sondern ihn beim Bauen tatsächlich erfolgreich umzusetzen.“ Dazu gehörten neben der Energieeffizienz von Gebäudehüllen auch Faktoren wie Lebenszykluskosten, ökologische Baumaterialien oder Quartiersbetrachtungen. Amandus Sattler, Mitglied des DGNB-Präsidiums, schwor die Delegierten auf konkrete Ansätze ein. So sei für ihn als Partner von Allmann Sattler Wappner Architekten beispielsweise einer der Bürogrundsätze, wo irgend möglich vorhandene Bauwerke zu erhalten und mit wenigen Eingriffen für die weitere Nutzung zu ertüchtigen.

Die von der DGNB und der Bundesarchitektenkammer – dem Zusammenschluss der 16 Länderkammern – gemeinsam gestartete Initiative ist aus der Überzeugung erwachsen, dass „jedes Gebäude einen aktiven Beitrag zu einer positiv gestalteten und nachhaltig gebauten Umwelt liefern kann und muss.“ (Deklaration Nachhaltigkeit) Hierfür das Bewusstsein der Bauherren zu schärfen, gehört zu den Zielen der Initiative. Sie stellt eine übersichtliche Handreichung zur Verfügung, um gut nachvollziehbar zu machen, wo die Potenziale für nachhaltiges Bauen liegen. Fundiert beraten durch einen Architekten oder eine Architektin, hält die Bauherrschaft in einer „Deklaration“ schon zu Beginn der Planung die konkreten Nachhaltigkeitsziele für ihr eigenes Projekt fest.

„Deklaration Nachhaltigkeit“ unter www.phase-nachhaltigkeit.jetzt

Pressemitteilung: Architektenkammer Baden-Württemberg