18. Dezember 2018

Kondor Wessels legt Grundstein für „Kappus Höfe“

Kappus Höfe. Unverbindliche Visualisierung © Kondor Wessels

Berlin (pm) – Am 30. November 2018 wurde der Grundstein für das Wohnbauprojekt „Kappus Höfe“ auf dem ehemaligen Gelände der Kappus Seifenfabrik gelegt. Der Bau der Mehrfamilienhäuser reagiert auf das wachsende Bedürfnis nach Individualität und urbanem Wohnen. Die Fertigstellung der Wohnanlage ist für März 2022 geplant. Die Seifenfabrik Kappus war in Offenbach an einen neuen, moderneren Standort gezogen.

Die insgesamt 311 Wohnungen der „Kappus Höfe“ werden zu 55 % als Miet- und zu 45 % als Eigentumswohnungen konzipiert. Ein Teil der Mietwohnungen wird im sozial geförderten Bereich errichtet. Diese wurden von der GBO Gemeinnützige Baugesellschaft Offenbach mbH aus der Stadtwerke Unternehmensgruppe gekauft und werden in den eigenen Wohnungsbestand übernommen. 150 Wohnungen wurden an die Dekor Vastgoed IX BV verkauft. Die 17 zusammenhängenden Häuser erheben sich mit drei beziehungsweise vier Vollgeschossen sowie einem Staffel- und einem Untergeschoss. Die Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen verfügen über Terrassen, Balkone oder Dachterrassen. Eine Tiefgarage mit circa 229 Stellplätzen erschließt ausreichende Parkmöglichkeiten.

Paul-Gerhard Weiß, Dezernat für Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Offenbach sagte: „Offenbach ist in den vergangenen Jahren für immer mehr Menschen, die in der Stadt oder im Rhein-Main-Gebiet arbeiten, lebenswerte Heimat geworden. Gerade im Dienstleistungsbereich bietet die Stadt inzwischen viele Arbeitsplätze. Um den Standort noch attraktiver zu machen, sind moderne Wohnanlagen wie die Kappus Höfe notwendig. Sie werten das Stadtbild auf und bieten Raum für das, was unserer Stadt Zukunft gibt: Menschen.“

Leo W. A. de Man, Geschäftsführer von Kondor Wessels: „Wir verstehen das Bauprojekt Kappus Höfe als zeitgemäße Weiterentwicklung der aus den Niederlanden bekannten Beginenhöfe. Diese Bauform konnte sich über 500 Jahre lang behaupten und überzeugt bis heute mit ihrer zusammenhängenden Blockstruktur. Die unterschiedlich proportionierten Innenhöfe bieten ideale Möglichkeiten für die Gestaltung von Spiel- und Grünflächen, bei denen Platz- und Alleecharakter kombiniert werden.“

Offenbach ist unter anderem wegen seiner unmittelbaren Nähe zur Metropole Frankfurt am Main ein attraktiver Dienstleistungs- und Hochschulstandort. Seit 2009 steigt die Zahl der Einwohner und liegt derzeit bei rund 127.000. Der Wohnimmobilienmarkt in Offenbach boomt. Im vergangenen Jahr wurden in der Stadt mehr als eine dreiviertel Milliarde Euro (786,8 Mio. €) mit Immobilien umgesetzt.

Der Architekt Thomas Albrecht vom Büro HILMER SATTLER ARCHITEKTEN fasst die Konzeption für das neu entstehende Quartier zusammen: „Durch die weitergehende Gliederung der Höfe in einzeln ablesbare Häuser erhält das Projekt seine dem Ort angemessene Maßstäblichkeit. Eine Sichtachse durch die Höfe verbindet die Luisenstraße mit der Ludwigstraße. Die Aufnahme regionaler Elemente und die Einpassung in ortsübliche Farbkonzepte schaffen einen engen Bezug zum denkmalgeschützten Haus in der Luisenstraße 42. Jeder wird spüren: Hier entsteht ein unverwechselbares Quartier, das es in dieser Form nur an dieser Stelle gibt – die zukünftigen Bewohner werden es als Heimat empfinden.“

Enthüllung der Bronzetafel „Kappus“

Ein Höhepunkt der Zeremonie war die Enthüllung der Ehrentafel „Kappus“. In Anwesenheit von Patricia Kappus-Becker, Geschäftsführerin in fünfter Generation der M. Kappus GmbH & Co. und ihrem Vater, Herr Dr. Wolfgang Kappus, Geschäftsführer M. Kappus GmbH & Co., wurde die Bronzetafel in Anerkennung der Leistungen der Kappuswerke für die Stadt Offenbach enthüllt. Das Unternehmen Kappus ist seit 1848 in Offenbach ansässig. Seit dieser Zeit versorgt es den Weltmarkt mit hochwertigen Feinseifen. Inzwischen als Gruppe zum größten Seifenhersteller Westeuropas herangewachsen, stellt Kappus jährlich 500 Millionen Stück Seife her. Die Gruppe beschäftigt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Pressemitteilung: Kondor Wessels