22. Juli 2018

Internationaler Buchpreis geht an Professor Wolfgang Sonne von der TU Dortmund

Auszeichnung wird im Juli 2018 in Yokohama überreicht

Mit diesem Buch gewann Prof. Wolfgang Sonne den internationalen IPHS Buchpreis. Repro: TU Dortmund

Dortmund (pm) – Hohe Auszeichnung für Prof. Wolfgang Sonne von der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund: Sein Buch „Urbanity and Density in Twentieth Century Urban Design“ hat den IPHS Book Prize 2018 gewonnen. Es handelt sich – so die Planning History Society – um den renommiertesten internationalen Preis, der für das weltweit beste Buch in Planungs- und Städtebaugeschichte vergeben wird.

Der Preis wird alle zwei Jahre von der International Planning History Society als „1st prize for the most innovative book in planning history written in English – also der erste Preis für das in englischer Sprache verfasste innovativste Buch zur Planungs- und Städtebaugeschichte – vergeben und wird im Juli 2018 in Yokohama überreicht. Die Planning History Society bezeichnet diesen als den renommiertesten internationalen Preis, der für das weltweit beste Buch in dieser Kategorie vergeben wird.

Das 2017 bei DOM publishers in Berlin erschienene Buch von Wolfgang Sonne sei nicht nur außergewöhnlich in seiner wissenschaftlichen Leistung, sondern zudem auch herausragend in seiner Produktionsqualität: „Sonnes Buch ist außergewöhnlich, wunderschön produziert und atemberaubend in seiner Aufmachung.“ Es entstand aus einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt und behandelt eine bislang vernachlässigte Linie im Städtebau der Moderne: den Entwurf und die Produktion von dichten und urbanen Stadträumen, die sich an den kulturellen Traditionen des Städtebaus orientieren. Gleichzeitig schaffen sie trotzdem moderne Stadtanlagen. Mit diesem neuen Blick wird nicht nur die Geschichte des Städtebaus im 20. Jahrhundert neu geschrieben, sondern es werden auch Referenzen für aktuelle Planungsprobleme bereitgestellt.

In den Worten der Jury: „Mit seinem komparativen und analytischen Ansatz ist das Buch von Sonne ein Werk, das eine tiefgründige Vertrautheit mit der konventionellen Geschichte aufweist, eine neue, innovative Perspektive in der westlichen Planungsgeschichte aufzeigt und ein Thema in den Vordergrund schiebt, das zweifellos auch sehr relevant für zeitgenössische städtebauliche Praxis ist.“ Die Konkurrenz war diesmal besonders groß, wie die Jury ausdrücklich hervorhebt: „Der Finalist wurde unter ausgezeichneten Forschungsarbeiten ausgewählt.“ Mit dem Preis seien nicht nur die innovativsten, sondern auch die vielversprechendsten Aspekte der Planungs- und Städtebaugeschichte identifiziert worden.

Pressemitteilung: TU Dortmund