18. Dezember 2018

Ina Scharrenbach zu Besuch im EBZ

Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Klaus Leuchtmann, Vorstandsvorsitzender des EBZ, Annegret Buch, Schulleiterin des EBZ Berufskolleg (v.l.n.r.) (c) EBZ

Bochum (pm) – Was tut die Politik, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und was bedeutet eigentlich der Begriff „Heimat“? Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte das EBZ, Deutschlands größte Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätte für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Mit Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, erläuterte sie wissbegierigen Berufsschülern und Studierenden, wie Verband und Politik zusammenarbeiten. Darüber hinaus übernahm die Politikerin die Schirmherrschaft des Frauen Mentoring Programms der EBZ Business School. Dieses wird auch von dem Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft unterstützt.
„Ich freue mich auf den Austausch mit den angehenden Immobilienprofis“, so Ina Scharrenbach zu Beginn der Open Space Veranstaltung im EBZ vor rund 300 Berufsschülern und Lehrkräften des EBZ Berufskollegs sowie Studierenden und Professoren der EBZ Business School.

Ministerin Ina Scharrenbach lobte das innovative Unterrichtskonzept des EBZ Berufskollegs und war begeistert von der Entwicklung der EBZ Business School – University of Applied Sciences, die sich in den zehn Jahren ihres Bestehens zur größten immobilienwirtschaftlichen Hochschule Deutschlands etablierte. Die Ministerin war interessiert an den Forschungsprojekten des Forschungsinstituts InWIS, deren Erkenntnisse direkt in die Lehre am EBZ einfließen.

Ministerin wird Schirmherrin des EBZ Business School Mentoring Programms

Beim Besuch am EBZ wurden ihr auch Pläne für ein Mentoring Programm für Absolventinnen und Studentinnen der EBZ Business School vorgestellt. Laut ZIA Studie beträgt der Frauenanteil in den Führungsebenen in der Immobilienwirtschaft nur 15%. Dabei sind 83% der Befragten der Meinung, dass sich ein ausgeglichener Anteil beider Geschlechter in Führungspositionen langfristig erfolgsfördernd auf ein Unternehmen auswirke, so Ergebnisse einer Studie des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft. „Frauen sind heute besser ausgebildet denn je. Ihre Aufstiegschancen sind nach wie vor geringer, ihr Anteil in Führungspositionen ist weit niedriger. Es ist wichtig, Grundlagen zu schaffen, um die noch immer von Männern dominierten Strukturen weiter zu verändern. Wir sind auf das Wissen und auf die Erfahrung, auf die vielfältigen Kompetenzen und Potenziale von Frauen angewiesen. Aus diesem Grund unterstütze ich gerne das Mentoring Programm der EBZ Business School“, erklärte Ministerin Ina Scharrenbach. Ministerin Scharrenbach übernahm die Schirmherrschaft für das Programm. Es sieht vor, dass Absolventinnen und Studentinnen der EBZ Business School durch namhafte Akteurinnen der Branche bei ihrer Karrierelaufbahn beraten und unterstützt werden.

Rat beim Aufbau des Programms erhält die EBZ Business School vom Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft. „Frauen sind in der Immobilienbranche unterrepräsentiert. Um dies zu ändern, ist es sinnvoll, bereits beim Branchennachwuchs anzufangen und Potenzialträgerinnen zu Beginn der Karriere für einen weiteren Werdegang zu ermutigen. Wir sehen das Programm der EBZ Business School als wertvolle Unterstützung der Immobilienwirtschaft in Hinblick auf die Personalentwicklung“, so Stefanie Risse, Vorstandsmitglied des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft.

Pressemitteilung: EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft