19. August 2022

Grundlage für die Entwicklung des Umfelds des künftigen Fernbahnhofs Hamburg-Altona am Diebsteich geschaffen

Steuerung der städtebaulichen Entwicklung durch die Stadt

Grundlage für die Entwicklung des Umfelds des künftigen Fernbahnhofs Hamburg-Altona am Diebsteich geschaffen, Foto: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW)
Grundlage für die Entwicklung des Umfelds des künftigen Fernbahnhofs Hamburg-Altona am Diebsteich geschaffen, Foto: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW)

Hamburg (pm) – Der Senat hat heute beschlossen, vorbereitende Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme für das Umfeld des künftigen Fernbahnhofs Hamburg-Altona am Diebsteich einzuleiten. Die betroffenen Gewerbetreibenden und Bürgerinnen und Bürger werden im Rahmen dieser Untersuchung frühzeitig beteiligt. Des Weiteren hat der Senat eine Verordnung zur Begründung eines Vorkaufsrechts erlassen.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Die Verlagerung des Fernbahnhofs Hamburg-Altona ist eine große Chance für die Umgebung rund um den Diebsteich und für den Hamburger Westen insgesamt. Das direkte Umfeld wird mit dem neuen Fernbahnhof deutlich an Zentralität gewinnen. Es soll sich zu einem modernen und urbanen Stadtquartier entwickeln, das durch Arbeitsstätten und produzierendes Gewerbe geprägt ist. Mit dem heutigen Beschluss schaffen wir die Grundlage, um eine geordnete Steuerung des Entwicklungsprozesses durch die Stadt Hamburg sicherzustellen. Gemeinsam mit den Eigentümern, Gewerbetreibenden, Mietern, Pächtern und den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir die Möglichkeiten erörtern, die sich aus der Verlagerung des Fernbahnhofs ergeben.“

Das Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme liegt an der Nahtstelle zwischen den Bezirken Altona und Eimsbüttel und umfasst eine Fläche von rund 70 Hektar. Es liegt in direkter Nähe der Mitte Altona und des Holstenquartiers und ist rund 1,9 Kilometer vom Altonaer Zentrum (Große Bergstraße/Ottenser Hauptstraße) sowie 1,5 Kilometer vom Eimsbütteler Zentrum (Osterstraße) entfernt.

Die Verordnung zur Begründung eines besonderen Vorkaufsrechts entspricht deckungsgleich dem Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen. Sie dient der Sicherung eines geordneten städtebaulichen Entwicklungsprozesses.

Als Teil der vorbereitenden Untersuchungen erarbeitet die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen einen Rahmenplan. Mit diesem werden die städtebaulichen, freiraumplanerischen und verkehrlichen Ziele für das Stadtquartier unter Beteiligung der Eigentümer, Gewerbetreibenden, Mieter, Pächter und der Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Ebenso werden die Bezirksämter Altona und Eimsbüttel in die Erarbeitung des Rahmenplans und die vorbereitenden Untersuchungen eingebunden, um neben den gesamtstädtischen auch lokale und bezirkliche Belange optimal berücksichtigen zu können.

 

Pressemitteilung: Senat Hamburg