20. November 2019

gif veröffentlicht Studie zur Segmentierung deutscher Wohnimmobilienmärkte

Die gif-Kompetenzgruppe „Wohnen“ unter der Leitung von Dr. Maike Brammer und Dr. Fabian Sonnenburg stellt die Studie zur Segmentierung deutscher Wohnimmobilienmärkte vor. Das Working Paper dient als Instrument für Akteure der Wohnimmobilienbranche, den relativ kleinteiligen deutschen Immobilienmarkt zu strukturieren und zu klassifizieren sowie die Transparenz für Wohnimmobilienmärkte zu erhöhen.

Wiesbaden (pm) – Deutsche Wohnimmobilienmärkte sind auf vielfache Weise attraktiv und verfügen über einen gut funktionierenden liquiden Mietmarkt. Die vorliegende Studie im Auftrag der gif hat zum Ziel, die deutschen Wohnimmobilienmärkte nach einer Vielzahl von makroökonomischen und immobilienspezifischen Parametern wie die Marktgröße, das jeweilige Preisniveau und die Erschwinglichkeit von Wohnraum zu klassifizieren und differenzieren. Hierzu wird im Verlauf der Studie eine Clusteranalyse durchgeführt, die eine Einteilung aller deutschen Städte ab 50.000 Einwohnern in Gruppen vornimmt, die in sich homogen sind, sich jedoch gegenseitig möglichst deutlich unterscheiden. Die theoretischen Grundlagen sowie die technische Umsetzung der Clusteranalyse wurden von der IRE|BS International Real Estate Business School der Universität Regensburg in enger Absprache mit der gif-Kompetenzgruppe erarbeitet.

„Mit der vorliegenden Analyse möchten wir ein Instrument vorstellen, das Akteuren der Wohnimmobilienbranche – vom Investor bis zum Portfoliomanager – ermöglicht, 185 Städte differenziert zu betrachten. So können mögliche Renditechancen bzw. -risiken transparenter analysiert und gegebenenfalls bewertet werden.“ so die Aussage des IRE|BS Autorenteams um Simon Wiersma, Dr. Michael Heinrich und Prof. Dr. Tobias Just FRICS.

Insgesamt wird die Transparenz für Wohnimmobilienmärkte erhöht. Eingesetzt werden können die gewonnenen Erkenntnisse im Transaktionsmanagement sowie im Portfoliomanagement, denn die Segmentierung hilft, marktspezifische Anlagerisiken einzelner Assets zu erkennen und dadurch die gesamten Portfoliorisiken zu reduzieren.

Die vollständige Studie kann kostenfrei im gif-Onlineshop unter https://www.gif-ev.de/onlineshop/detail/428 abgerufen werden.

Pressemitteilung: gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V.