15. August 2022

G.E.D. Wohnbau: 500 nachhaltige Häuser in 15 Jahren

Systembauweise zeigt auf, wie der Ausstieg aus Öl und Gas gelingen kann

Wien (pm) – Vollholzbauweise, Luftwärmepumpe, Niedrigenergiehaus-Standard, Vorfinanzierung: Das sind die zentralen Komponenten, mit denen G.E.D. seit 2007 an die 500 nachhaltige Häuser in Ostösterreich realisiert hat. Seit 10 Jahren trägt das Unternehmen das Prädikat klimaaktiv. Das Konzept bietet vor dem Hintergrund steigender Energiekosten und zunehmender Erderwärmung die richtigen Antworten, ist Unternehmensgründer Dietmar Geiger überzeugt. Die Feier zum 15. Geburtstag fand in Laxenburg statt.

Von außen betrachtet haben die Häuser von G.E.D. Wohnbau einen hohen Wiedererkennungswert: schnörkellose Architektur, zwei bis drei Fensterachsen zum südseitig ausgerichteten Eigengarten hin, zwei Geschosse, Flachdach. Und sie haben es durchaus in sich, weiß Geschäftsführer Dietmar Geiger: „Die Hausgrößen variieren von 103 bis 143 Quadratmeter und die Zufriedenheit unserer Kunden resultiert vor allem aus den ausgefeilten Grundrissen.“ Die sind mit der Erfahrung der letzten 15 Jahre auf Effizienz getrimmt und lassen auch zu den Stoßzeiten im Bad kein Engegefühl bei den BewohnerInnen aufkommen.

Ökologisch verantwortungsvoll

Ein ebenso starkes Verkaufsargument ist für Geiger die Nachhaltigkeit: „Die Vollholzbauweise muss hinsichtlich Lebensdauer den Vergleich mit Massivbauten nicht scheuen. Durch den Niedrigenergiehaus-Standard und die Luftwärmepumpe liegen die Heizkosten bei lediglich einem Drittel von konventionellen Häusern.“ Die aktive Wohnraumbelüftung sorgt für ein angenehmes Raumklima, auch für Allergiker. Die Systembauweise wurde gemeinsam mit den Industriepartnern perfektioniert und einige Entwicklungen sind schon State of the Art. Das G.E.D.-Konzept ist einzigartig in der Branche und mit dem Gold-Zertifikat von klimaaktiv ausgezeichnet.

Natürlich könnte der CO2-Fußabdruck mit höherer Verdichtung noch optimiert werden. „Wir bedienen hier bewusst Käufer, die sich im Umfeld von Kleinstädten den Traum vom Eigenheim erfüllen und es so ökologisch wie möglich umsetzen wollen“, so Geiger. Außerdem wird bei den ortsbildkonformen Projekten darauf geachtet, möglichst wenige Flächen zu versiegeln – etwa durch Sickerflächen bei Parkplätzen – und die verwendeten Materialen sind recyclingfähig.

Ökonomisch leistbar

Über 7 Prozent Inflation sind auch für Geiger und sein 18-köpfiges Team eine Herausforderung: „Bei den laufenden Projekten können wir die Preise halten, für neue müssen wir sie leicht anpassen“, sagt er. Alle Projekte werden von G.E.D. vorfinanziert. Die Eigentümer müssen erst bezahlen, wenn sie nach durchschnittlich einem Jahr das neue Haus beziehen.

Derzeit befinden sich Projekte in Ternitz, Haag und Neufurth an der Ybbs in Umsetzung. Neue Häuser in Pöchlarn und Wieselburg sind bezugsfertig. Im Umfeld von Wien, Wiener Neustadt und im Tullnerfeld sind weitere Projekte in Planung bzw. Umsetzung. G.E.D. sucht laufend Grundstücke in Niederösterreich, Burgenland und im Großraum Graz mit mindestens 2000 Quadratmetern und Bauland-Widmung (Bauklasse I mit Zusatz 6,50 Meter Gebäudehöhe oder Bauklasse II).

Das 15-jährige Firmenjubiläum feierte das G.E.D.-Team am Donnerstag mit Partnern aus der Baubranche, dem Finanzierungssektor und den Kommunen im Conference Center Laxenburg.

 

Pressemitteilung: G.E.D. Wohnbau GmbH