29. Januar 2020

fircone: 3D-gedruckte Architekturmodelle für jedermann

Additiv erzeugtes Architekturmodell mit steckbaren Stockwerken (c) Fircone 2019

Bietigheim-Bissingen (pm) – Der 3D-Druck oder fachlich korrekt die Additive Fertigung ermöglicht es reale dreidimensionale Objekte mittels schichtweisen Materialauftrag, insbesondere bei geringen Stückzahlen, kostengünstig zu erzeugen. Hierbei werden verschiedene Verfahren und Materialien eingesetzt. Am weitesten verbreitet ist das sogenannte Fused Deposition Modeling oder Fused Layer Modeling, welche Objekte aus thermoplastischem Kunststoff erzeugen.

Die Firma Fircone (www.fircone.eu) aus Bietigheim-Bissingen bietet privaten Immobilienbesitzern oder Erwerbern von Immobilien die Möglichkeit additiv erzeugte Architekturmodelle oder 3D druckbare Daten zu erwerben. Normale Architekturmodelle werden üblicherweise in Handarbeit mit stellenweise additiv erzeugten Elementen gefertigt. Dadurch werden diese hochpreisigen Modelle hauptsächlich bei größeren Gebäuden und vornehmlich im öffentlichen Bereich genutzt. Weiterhin besitzen private Bauherren kaum dreidimensionale Daten der Gebäude, sondern zweidimensionale Pläne. Dreidimensionale Daten werden in der Immobilienbranche hauptsächlich für Visualisierungen und Vertriebszwecke genutzt. Solche spezifischen 3D-Daten sind jedoch oft nicht für die Additive Fertigung geeignet. An dieser Stelle setzt die Firma Fircone an. Sie übernimmt für ihre Kunden die Aufbereitung der Pläne in dreidimensionale, additiv fertigbare Daten.

Die Hausmodelle werden komplett additiv über Fused Deposition Modeling oder Selective Laser Sintering hergestellt. Weitere additive Verfahren stehen auf Anfrage zur Verfügung. Dadurch sind die Modelle im Gegensatz zu klassischen Architekturmodellen hoch belastbar und schnell verfügbar. Ein weiterer Unterschied ist, dass die Modelle von Fircone nicht nur die Fassade beinhalten, sondern über ein Steckmechanismus auch den detaillierten Innenraum der Stockwerke (vgl. Bild 1). Der Einstieg bei Fircone zum eigenen additiven Architekturmodell liegt bei circa 150€ für einen 3D-Datensatz eines Einfamilienhauses.

Pressemitteilung: fircone UG /3D Printed Architecture /Prof. Andreas Fischer