23. Juli 2019

Fertigstellung Hotel „Der Öschberghof“ in Donaueschingen

Entwurf und Realisierung Allmann Sattler Wappner Architekten

Hotel "Der Öschberghof" (c) Brigida González; Stuttgart

München (pm) – Nach drei Jahren Bauzeit wurde das Hotel „Der Öschberghof“ im Mai fertig gestellt und neu eröffnet. Der Entwurf für den Umbau des Fünf-Sterne-Superior Golf und Wellness-Ressorts in Donaueschingen stammt von Allmann Sattler Wappner Architekten. Das Münchner Architekturbüro erhielt im Wettbewerb 2014 den ersten Preis und wurde anschließend mit der Realisierung beauftragt. Die Vergrößerung und damit einhergehende Optimierung der Logistik der Gesamtanlage fand bei laufendem Betrieb statt.

Hotel „Der Öschberghof“ (c) Brigida González; Stuttgart
Fortschreibung der Geschichte des Standortes

Bewusstsein und Wertschätzung regionaler, traditioneller Architektur sowie ein behutsamer Umgang mit den bestehenden Gebäuden bilden die Grundlage für das architektonische Konzept. Der Bestand des Hotels wurde entkernt, in seiner Kubatur reduziert und durch weitere in Lage und Höhe gestaffelte neue Baukörper ergänzt. So wurde die mehr als dreißigjährige Geschichte des Öschberghofs weiter fortgeschrieben. Als ästhetisch-funktionale Antwort auf den Standort zitiert der Entwurf der Architekten den Archetypus des charakteristischen Schwarzwaldgehöfts aus einzelnen und in Gruppen stehenden Satteldachhäusern. Farben und Materialien nehmen Bezug auf die umgebende Natur. Die transluzent wirkenden Bauten verschmelzen mit der Landschaft und integrieren das gesamte Objekt sensibel in den Landschaftsraum. Eine aus Lochblech gestaltete transparente Fassade schafft Ausblicke und sorgt mit zusätzlichem Tageslicht für eine außergewöhnliche Atmosphäre im Innenraum. Nachts strahlt Licht nach Außen und bringt das Gesamtensemble zum Leuchten.

Hotel „Der Öschberghof“ (c) Brigida González; Stuttgart
Neues Organisationsprinzip

Im Laufe der Jahrzehnte war durch die stetige Erweiterung des Resorts eine unübersichtliche Gebäudeorganisation entstanden, die lange Erschließungswege und personalintensive Abläufe mit sich brachte. Das Weiterwachsen des Ensembles erforderte eine neue Struktur, die sich dem Nutzer unmittelbar erschließt. Dem Entwurf von Allmann Sattler Wappner ist deshalb ein klares, ablesbares Organisationsprinzip zugrunde gelegt. Die Nutzungseinheiten der Gebäude sind klar konfiguriert und ablesbar. Einzelne Satteldachhäuser kennzeichnen die klar identifizierbaren Nutzungseinheiten: das Tagungszentrum, die 126 Hotelzimmer, und den SPA-Bereich. Das neu gestaltete Hauptgebäude mit Empfangshalle dient als Zentrum von dem aus sich der Gast orientiert. Essentieller Bestandteil des Entwurfs ist die Einbettung des Freiraums in das Gebäudeensemble: Haus und Terrasse fügen sich zu einer symbiotischen Einheit. Alle Zimmer haben einen Panoramablick in die großartige Landschaft.

Pressemitteilung: Allmann Sattler Wappner . Architekten GmbH