19. Oktober 2018

Die Stadt im Fokus der Forschung

TU Berlin und das Deutsche Institut für Urbanistik verstärken ihre Zusammenarbeit durch eine Kooperationsvereinbarung

Die TU Berlin und das Deutsche Institut für Urbanistik werden ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Stadtforschung verstärken. Darauf verständigten sich Prof. Dr. Angela Million, TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen und Prof. Elke Pahl-Weber von der TU Berlin (vordere Reihe v.l.) mit ihren Kollegen vom Deutschen Institut für Urbanistik Prof. Dr. Arno Bunzel, Dr. Busso Grabow und Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden (hintere Reihe, v.l.) © TU Berlin/PR/Felix Noak
Die TU Berlin und das Deutsche Institut für Urbanistik werden ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Stadtforschung verstärken. Darauf verständigten sich Prof. Dr. Angela Million, TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen und Prof. Elke Pahl-Weber von der TU Berlin (vordere Reihe v.l.) mit ihren Kollegen vom Deutschen Institut für Urbanistik Prof. Dr. Arno Bunzel, Dr. Busso Grabow und Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden (hintere Reihe, v.l.) © TU Berlin/PR/Felix Noak

Berlin (pm) – Die TU Berlin und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) haben am 25. Januar 2018 an der Universität eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Vertragspartner wollen im Sinne einer strategischen Partnerschaft auf dem Gebiet der Stadtforschung mit kommunalem Bezug zusammenarbeiten. Ziel ist es, die jeweils vorhandenen personellen und sächlichen Ressourcen für Forschung, Lehre sowie Aus- und Weiterbildung  in bestmöglicher Weise aufeinander abzustimmen und gemeinsam zu nutzen.

Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, und der Dekan der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt, Prof. Dr. Johann Köppel, unterzeichneten zusammen mit dem wissenschaftlichen Direktor und Geschäftsführer, Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, dem kaufmännischen Geschäftsführer, Dr. Busso Grabow, und dem stellvertretenden wissenschaftlichen Direktor/Prokurist, Prof. Dr. Arno Bunzel, vom Deutschen Institut für Urbanistik die Kooperationsvereinbarung.

Aufseiten der TU Berlin wird vor allem das Institut für Stadt- und Regionalplanung die strategische Partnerschaft mit dem Difu ausgestalten.

Die Zusammenarbeit wird sich insbesondere auf folgende Themenfelder konzentrieren:

  • Stadtbau und Stadtentwicklung,
  • „Smart City“, Zukunftsstadt,
  • Baukultur und Denkmalschutz,
  • Ver- und Entsorgung im Bereich Energie und Wasser der Städte,
  • Mobilität in Städten- im besonderen Elektromobilität,
  • Ausbildung von Büro- Kaufmännern und Büro- Kauffrauen und/oder Ausbildung von Fachinformatikern „Anwendungsentwicklung“ beziehungsweise „Systemintegration“.

Darüber hinaus streben beide Institutionen unter anderem an, gemeinsame Forschungsprojekte zu beantragen, den wissenschaftlichen Nachwuchs durch gegenseitige Beschäftigung zu fördern, Kongresse, Tagungen, Workshops gemeinsam durchzuführen sowie die GIS-basierte Kartographie als Kooperationsfeld auszubauen.

„Die Kooperation mit dem Deutschen Institut für Urbanistik ist für die TU Berlin von sehr großem Wert. Das Difu ist als das größte und wichtigste Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum eng mit dem Deutschen Städtetag verknüpft und arbeitet seit vielen Jahren intensiv mit den Kommunen zusammen. So können die praktischen Herausforderungen der Stadtentwicklung mit der Forschung an den entsprechenden Fachgebieten der TU Berlin eng verflochten werden und Praxis und Wissenschaft sich gegenseitig befruchten“, sagt TU-Präsident, Prof. Dr. Christian Thomsen.

„Ich freue mich, dass die bereits gute Zusammenarbeit zwischen TU Berlin und Deutschem Institut für Urbanistik durch eine Kooperationsvereinbarung eine formelle Grundlage erhält. Dadurch können vorhandene Kooperationsfelder ausgeweitet und neue gemeinsame Aktivitäten gestartet werden. Auch im Sinne der Generierung von Synergien aus der Arbeit unserer beiden renommierten Forschungseinrichtungen erwarten wir positive Effekte für alle Forschungsfelder der Stadtentwicklung“, so der wissenschaftliche Direktor und Geschäftsführer des Difu, Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden.

 

Das Institut für Stadt- und Regionalplanung (ISR) der TU Berlin

Das Institut für Stadt- und Regionalplanung ist Teil der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt und ist in sieben Fachgebiete gegliedert. Die aktuellen Themen der Stadt- und Regionalplanung werden in Forschung und Lehre im kommunalen, wie auch im globalen Kontext betrachtet. Das Studium vereint technische, sozialwissenschaftliche, ökonomische, rechtliche und planungstheoretische Grundlagen in sich, die der Vielgestaltigkeit praktischer Planungsaufgaben entsprechen. Das Studium bereitet je nach individueller Spezialisierung auf Tätigkeiten in diversen Arbeitsfeldern der Stadtplanung vor (Verwaltung, Planungsbüro und Forschung im lokalen, nationalen und internationalem Kontext). Der Standort Berlin wird in vielfältiger Weise für die Lehre und Forschung des ISR genutzt. Die Stadt bietet in geschichtlicher, gesellschaftlicher, baulicher und wirtschaftlicher Hinsicht ein interessantes Forschungsfeld, sowie besondere Erfahrungen durch ihre einzigartige Identität.

 

Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)

Das Deutsche Institut für Urbanistik ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutsch-sprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Gemeinden, Landkreise, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Stadt- und Regionalplanung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen und Kommunalfinanzen sind Kernthemen eines umfangreichen Themenspektrums.

Pressemitteilung: TU Berlin und Deutsches Institut für Urbanistik