Berlin (pm) – Der Bund Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten e.V. (bdia) gibt die nominierten Projekte des Deutschen Innenarchitektur-Preises 2026 bekannt. Insgesamt 35 Projekte wurden von der unabhängigen Jury in ihrer Sitzung am 13. April 2026 aus knapp 250 Einreichungen ausgewählt.
Mit dem Deutschen Innenarchitektur-Preis würdigt der bdia herausragende Projekte, die zeigen, welchen Beitrag Innenarchitektur zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten kann. Als höchste Auszeichnung für Innenarchitektur in Deutschland macht der Preis sichtbar, wie durch qualitätsvolle Planung im Bestand, ressourcenschonende Transformation, nutzerorientierte Raumkonzepte sowie gesunde und zukunftsfähige Lebensräume ein nachhaltiger Mehrwert für Gesellschaft, Wirtschaft und Klima geschaffen wird. Der Deutsche Innenarchitektur-Preis unterstreicht damit die Bedeutung der Innenarchitektur als eigenständige Planungsdisziplin und als wichtigen Partner für die Bauwende, die Umbaukultur und die Entwicklung einer lebenswerteren gebauten Umwelt.
Die nominierten Projekte verdeutlichen die unmittelbare Wirkung von Innenarchitektur auf den Menschen. Sie schaffen Räume, die Orientierung geben, soziale Begegnung fördern und das mentale sowie körperliche Wohlbefinden unterstützen. In Arbeitswelten, Bildungsbauten, Wohngebäuden, Pflegeumgebungen und öffentlichen Räumen zeigen sie beispielhaft, wie Innenarchitektur Lebensqualität, Identifikation und gesellschaftliche Teilhabe stärkt.
Eingereicht werden konnten nach dem 1. Januar 2023 realisierte Projekte. Teilnahmeberechtigt waren eingetragene Innenarchitektinnen und Innenarchitekten sowie Absolventinnen und Absolventen eines entsprechenden Studiums. Die große Bandbreite und hohe Qualität der Einreichungen unterstreichen die Innovationskraft und gesellschaftliche Relevanz der Innenarchitektur in Deutschland.
Die feierliche Preisverleihung mit der Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger findet am 14. November 2026 im Rahmen des Innenarchitektur-Summits in Berlin statt. Neben dem Hauptpreis werden in diesem Jahr auch Sonderpreise vergeben.
Die Veröffentlichung der nominierten Projekte erfolgt auf der Website des Deutschen Innenarchitektur-Preises unter www.deutscher-innenarchitektur-preis.de sowie in der Juni-Ausgabe der AIT. Eine Auflistung der nominierten Projekte folgt hier.
Der Bund Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten e.V. ist der Berufsverband für Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in Deutschland. Der bdia setzt sich als Berufsvertretung seiner Mitglieder für deren Belange in Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik ein und unterstreicht die Bedeutung der Räume für den Menschen.
Für den Deutschen Innenarchitektur-Preis 2026 sind insgesamt 35 Projekte nominiert.
Abschiedsraum auf der Bult
Hannover
Agnes Biadatz, agalis Innenarchitektur
HUB + FOYER Bastei Lübbe
Köln
Prof. Susanne Brandherm, brandherm + krumrey interior architecture
Bibliothek im Bergischen Hof
Gummersbach
Prof. Martin Klein-Wiele, UKW Innenarchitekten
Bühne frei für Entdecker
Eitensheim
Ina Degen, abhd architekten denzinger und partner mbB
Kinderhaus Löwenzahn
Oberschneiding
Elena Dingl, ARIS Architekten Anglhuber + Partner GmbB
Beyond Spaces
München
Angelika Donhauser, Henning Larsen
Familienpraxis Haag
Reimlingen
Nathalie Dziobek-Bepler, baukind
Kita Haveluferquartier
Berlin
Nathalie Dziobek-Bepler, baukind
Lernwerkstatt
Stuttgart
Isabell Ehring, freie Innenarchitektin
Hanghäuschen
Mömbris
Katja Ewich, Ewich Innen Architektur
Haus Patchwork
Goldbach
Katja Ewich, Ewich Innen Architektur
Hotel NOORD
Carolinensiel
Carleen Gerlach, ANGELIS & PARTNER Architekten mbH
Workcafé und Open-Office
Berlin
Yvonne Hackh, SCOPE Architekten
4flow Headquarter Berlin
Berlin
Andreas Jacob, brandherm + krumrey interior architecture
BESTSECRET
München
Katrin Jacobs, HENN
Kita mit 5 Dächern
Neuötting
Prof. Veronika Kammerer, ARGE studio lot | IB Fuchshuber
Tunnel Club MHP Arena
Stuttgart
Judith Kappes, asp Architekten GmbH, Sabine Kühn
filu veterinary
München
Andrea Köhler, raumgestöber
Schüller-Showroom
Herrieden
Moritz Köhler, Studio Komo
cokon
Düsseldorf
Bettina Kratz, kplus konzept GmbH
Havens Living Berlin
Berlin
Prof. Sabine Krumrey, brandherm + krumrey interior architecture
Neuer Look in alten Mauern
Aschheim bei München
Dorothee Maier, meierei Innenarchitektur | Design
Jugendtreff Ingersheim
Ingersheim (Ludwigsburg)
Katharina Mayer, Prof. Andreas Kretzer, HFT Stuttgart
Platzl Hotel – Suiten
München
Maren Mogalle, DREIMETA GmbH
Kinderzahnarztpraxis halloZahn
Rielasingen-Worblingen
Lars-Erik Prokop, 12:43 Architekten
70s Brick Haus
Mönchengladbach
Carolin Reibel, CR Studio
lang und schlicht
Perlesreuth
Laura Saemann, MKNG Architektur GmbH
Die Oper als Baustelle
Berlin
Hella Schindel Innenarchitektin
Creative Workspace
München
Julia Schneider, iam interior.architects.munich
Am Postbahnhof
Berlin
Gunnar Seel, Seel Bobsin Partner
Kleinod am Heumarkt
Köln
Nadia Stanke, stanke interiordesign
CHEROT – Lake Hotel
Krymne, Oblast Wolyn, Ukraine
Serhii Torbinov, Atelier Serhii Torbinov
Haus B – Jugendstilvilla
Solingen
Angelika van Putten, Studio van Putten
Landratsamt Freising
Freising
Réka Visnyei, INPULS
Farbe auf Rezept
München
Andrea Weitz, RAUMKONTOR Innenarchitektur
Quelle: bdia bund deutscher innenarchitektinnen und innenarchitekten e.V.