10. August 2026

Deutscher Innenarchitektur-Preis 2026

Deutscher Innenarchitektur-Preis 2026: Nominierte
© bdia bund deutscher innenarchitektinnen und innenarchitekten e.V.

Berlin (pm) – Der Bund Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten e.V. (bdia) gibt die nominierten Projekte des Deutschen Innenarchitektur-Preises 2026 bekannt. Insgesamt 35 Projekte wurden von der unabhängigen Jury in ihrer Sitzung am 13. April 2026 aus knapp 250 Einreichungen ausgewählt.

Mit dem Deutschen Innenarchitektur-Preis würdigt der bdia herausragende Projekte, die zeigen, welchen Beitrag Innenarchitektur zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten kann. Als höchste Auszeichnung für Innenarchitektur in Deutschland macht der Preis sichtbar, wie durch qualitätsvolle Planung im Bestand, ressourcenschonende Transformation, nutzerorientierte Raumkonzepte sowie gesunde und zukunftsfähige Lebensräume ein nachhaltiger Mehrwert für Gesellschaft, Wirtschaft und Klima geschaffen wird. Der Deutsche Innenarchitektur-Preis unterstreicht damit die Bedeutung der Innenarchitektur als eigenständige Planungsdisziplin und als wichtigen Partner für die Bauwende, die Umbaukultur und die Entwicklung einer lebenswerteren gebauten Umwelt.

Die nominierten Projekte verdeutlichen die unmittelbare Wirkung von Innenarchitektur auf den Menschen. Sie schaffen Räume, die Orientierung geben, soziale Begegnung fördern und das mentale sowie körperliche Wohlbefinden unterstützen. In Arbeitswelten, Bildungsbauten, Wohngebäuden, Pflegeumgebungen und öffentlichen Räumen zeigen sie beispielhaft, wie Innenarchitektur Lebensqualität, Identifikation und gesellschaftliche Teilhabe stärkt.

Eingereicht werden konnten nach dem 1. Januar 2023 realisierte Projekte. Teilnahmeberechtigt waren eingetragene Innenarchitektinnen und Innenarchitekten sowie Absolventinnen und Absolventen eines entsprechenden Studiums. Die große Bandbreite und hohe Qualität der Einreichungen unterstreichen die Innovationskraft und gesellschaftliche Relevanz der Innenarchitektur in Deutschland.

Die feierliche Preisverleihung mit der Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger findet am 14. November 2026 im Rahmen des Innenarchitektur-Summits in Berlin statt. Neben dem Hauptpreis werden in diesem Jahr auch Sonderpreise vergeben.

Die Veröffentlichung der nominierten Projekte erfolgt auf der Website des Deutschen Innenarchitektur-Preises unter www.deutscher-innenarchitektur-preis.de sowie in der Juni-Ausgabe der AIT. Eine Auflistung der nominierten Projekte folgt hier.

Der Bund Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten e.V. ist der Berufsverband für Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in Deutschland. Der bdia setzt sich als Berufsvertretung seiner Mitglieder für deren Belange in Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik ein und unterstreicht die Bedeutung der Räume für den Menschen.

Für den Deutschen Innenarchitektur-Preis 2026 sind insgesamt 35 Projekte nominiert.

Abschiedsraum auf der Bult
Hannover
Agnes Biadatz, agalis Innenarchitektur

HUB + FOYER Bastei Lübbe
Köln
Prof. Susanne Brandherm, brandherm + krumrey interior architecture

Bibliothek im Bergischen Hof
Gummersbach
Prof. Martin Klein-Wiele, UKW Innenarchitekten

Bühne frei für Entdecker
Eitensheim
Ina Degen, abhd architekten denzinger und partner mbB

Kinderhaus Löwenzahn
Oberschneiding
Elena Dingl, ARIS Architekten Anglhuber + Partner GmbB

Beyond Spaces
München
Angelika Donhauser, Henning Larsen

Familienpraxis Haag
Reimlingen
Nathalie Dziobek-Bepler, baukind

Kita Haveluferquartier
Berlin
Nathalie Dziobek-Bepler, baukind

Lernwerkstatt
Stuttgart
Isabell Ehring, freie Innenarchitektin

Hanghäuschen
Mömbris
Katja Ewich, Ewich Innen Architektur

Haus Patchwork
Goldbach
Katja Ewich, Ewich Innen Architektur

Hotel NOORD
Carolinensiel
Carleen Gerlach, ANGELIS & PARTNER Architekten mbH

Workcafé und Open-Office
Berlin
Yvonne Hackh, SCOPE Architekten

4flow Headquarter Berlin
Berlin
Andreas Jacob, brandherm + krumrey interior architecture

BESTSECRET
München
Katrin Jacobs, HENN

Kita mit 5 Dächern
Neuötting
Prof. Veronika Kammerer, ARGE studio lot | IB Fuchshuber

Tunnel Club MHP Arena
Stuttgart
Judith Kappes, asp Architekten GmbH, Sabine Kühn

filu veterinary
München
Andrea Köhler, raumgestöber

Schüller-Showroom
Herrieden
Moritz Köhler, Studio Komo

cokon
Düsseldorf
Bettina Kratz, kplus konzept GmbH

Havens Living Berlin
Berlin
Prof. Sabine Krumrey, brandherm + krumrey interior architecture

Neuer Look in alten Mauern
Aschheim bei München
Dorothee Maier, meierei Innenarchitektur | Design

Jugendtreff Ingersheim
Ingersheim (Ludwigsburg)
Katharina Mayer, Prof. Andreas Kretzer, HFT Stuttgart

Platzl Hotel – Suiten
München
Maren Mogalle, DREIMETA GmbH

Kinderzahnarztpraxis halloZahn
Rielasingen-Worblingen
Lars-Erik Prokop, 12:43 Architekten

70s Brick Haus
Mönchengladbach
Carolin Reibel, CR Studio

lang und schlicht
Perlesreuth
Laura Saemann, MKNG Architektur GmbH

Die Oper als Baustelle
Berlin
Hella Schindel Innenarchitektin

Creative Workspace
München
Julia Schneider, iam interior.architects.munich

Am Postbahnhof
Berlin
Gunnar Seel, Seel Bobsin Partner

Kleinod am Heumarkt
Köln
Nadia Stanke, stanke interiordesign

CHEROT – Lake Hotel
Krymne, Oblast Wolyn, Ukraine
Serhii Torbinov, Atelier Serhii Torbinov

Haus B – Jugendstilvilla
Solingen
Angelika van Putten, Studio van Putten

Landratsamt Freising
Freising
Réka Visnyei, INPULS

Farbe auf Rezept
München
Andrea Weitz, RAUMKONTOR Innenarchitektur

Quelle: bdia bund deutscher innenarchitektinnen und innenarchitekten e.V.