26. September 2022

Der St Martin Tower Frankfurt erhält die Martin-Elsaesser-Plakette

„Ausgezeichnete Architektur in Hessen“

Eleganz, spannende Perspektiven und Ausblicke kennzeichnen den St Martin Tower. Foto: HGEsch, Hennef

Köln (pm) – Federleicht schwingen sich die eleganten Fassaden in den blauen Himmel des Frankfurter Westens empor, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Messe und dem Viertel Bockenheim. 2015 wurde der St Martin Tower eröffnet. Heute ist er ein prämiertes Ensemble aus zwei Bürogebäuden mit eindrucksvoller Architektur, die durch eine zentrale Plaza und Grünflächen miteinander verbunden sind. Ein Beispiel für gesellschaftliche Verantwortung: Der St Martin Tower zeigt, wie die Gedanken von Nachhaltigkeit, Services und kommunikativen Aspekten in der Architektur vereinbar sind.

Im Fokus: Bedürfnisse der Mieter

meyerschmitzmorkramer sind mit dem Entwurf des St Martin Tower Vorreiter, denn es handelt sich um eine neue Ära von Bürogebäuden in Frankfurt. Bei der architektonischen Gestaltung standen neben außergewöhnlicher Formensprache, Funktionalität und Fläche ebenso das optimale Arbeitsumfeld und damit das Wohlbefinden der Mieter im Vordergrund. So stehen Büro- und Konferenzräume, die auch temporär angemietet werden können, ein Concierge-Service, ein Gym-Bereich und darüber hinaus eine Kita im Haus zur Verfügung. Zugleich bereichern ein Café und ein renommiertes Restaurant die Gastro-Flächen des St Martin Tower.

„Wir freuen uns sehr, dass der St Martin Tower in der Architekturwelt auf so hohes Ansehen stößt“, unterstreicht Holger Meyer, geschäftsführender Gesellschafter von meyerschmitzmorkramer. Gelungen ist beides: den Servicegedanken in Bürogebäuden zu optimieren und zugleich in einem Umfeld ohne städtebauliche Prägung, eine zeichenhafte Architektur zu schaffen.

Puristische Formensprache

Das von meyerschmitzmorkramer entwickelte Büro-Ensemble setzt sich aus einem flügelförmigen 18-stöckigen Tower und einem u-förmigen siebenstöckigen Wing zusammen, die sich um einen Vorplatz mit Grünflächen und Sommerterrasse gruppieren. Die Form des Turms leitet sich aus dem Prinzip form follows function ab und überzeugt durch maximale Belichtung, Teilbarkeit und Effizienz. Die Gebäudekerne wurden entsprechend minimiert. Durch diese intelligente, schlanke Aufteilung entstehen optimale Bürotiefen und lange Fensterabwicklungen.  Die U-Form des Wing garantiert, dass alle Räume von Tageslicht profitieren.Die besondere Herausforderung bestand darin, einem Hochhaus im Rahmen enger baurechtlicher Vorgaben eine elegante und leichte Außenwirkung zu verleihen.

Dies ist einerseits durch die zweigeschossige Fassadengliederung des Turms gelungen, die das Gebäude optisch streckt, andererseits durch Gebäudefugen an den schmalen Stirnseiten – so sind zusätzliche, ungewöhnliche Eckbüros entstanden. Der Entwurf besticht durch eine lichte, vertikale Leichtmetallfassade, die jeweils über zwei Geschosse strukturiert ist. Eine konsequent klare schwarz-weiße Farbgebung der Fassade lassen Kontur und Schattenwirkung optimal zur Geltung kommen. Über jedes der insgesamt 17 Bürogeschosse im Tower kann man dazu zwei weitläufige Balkone oder Dachterrassen erreichen.

Pressemitteilung: meyerschmitzmorkramer