20. Juli 2019

Der Frühling ist da: Das hilft gegen Sommerhitze

Schaltbares Glas sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Foto: EControl-Glas GmbH & Co. KG
Schaltbares Glas sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Foto: EControl-Glas GmbH & Co. KG

Troisdorf (pm) – Gerade noch war der Winter kalt und grau, schon legt die Sonne wieder mächtig an Kraft zu. Schleunigst Zeit, über einen passenden Sonnenschutz für die eigenen vier Wände nachzudenken – zum Beispiel im Zusammenhang mit einem bevorstehenden Neubau oder einer Modernisierungsmaßnahme. Dabei muss es sich nicht nur um Klassiker wie von innen angebrachte Jalousien oder von außen montierte Rollläden handeln. Drei fortschrittliche Glasprodukte helfen ebenfalls effektiv beim Kampf gegen die Sonnenhitze: Sonnenschutzgläser mit Beschichtung, schaltbare Verglasungen oder Systeme im Scheibenzwischenraum.

Sonnenschutzgläser mit Beschichtung

Was früher aussah wie eine amerikanische Polizeibrille – quasi wie ein vollwertiger Spiegel – ist heute kaum noch als Sonnenschutzglas zu erkennen: Farbneutral und nahezu ohne spiegelnde Eigenschaften präsentiert es sich dem Betrachter. „Das Gute dabei: Es lässt viel gesundes Tageslicht hinein, eine Fähigkeit, die heute mehr denn je gefragt ist“, so Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas (BF). Gleichzeitig reflektiert es die infrarote Wärmestrahlung, die für die im Sommer nicht gewünschte Erwärmung des Eigenheims verantwortlich ist, um bis zu 80 Prozent. „Diese Kombination, die das Ergebnis jahrelanger Forschung ist, führt zu einem optimalen Wohn- und Arbeitskomfort für alle im Haus aktiven Personen“, so Grönegräs.

Schaltbare Verglasungen

Grundlegend anders arbeiten schaltbare bzw. dimmbare Verglasungen. Sie sind so konzipiert, dass sich die Farbe des Glases unter Zugabe von elektrischem Strom von glasklar hin zu einem tiefen Blau verändert. „Das reduziert den Energieeintrag der Sonne, erhält allerdings die Durchsicht. Außerdem ist die bläuliche Farbe sowohl von der Raumwirkung als auch von der Wirkung des Szenarios außerhalb des Gebäudes her angenehm und unterstützt so den Wohn- und Arbeitskomfort“, erklärt Grönegräs. Verglasungen, die sich mit Strom von durchsichtig auf undurchsichtig umschalten lassen, sind hingegen nicht optimal für den Sonnenschutz geeignet, da der Energieeintrag kaum verringert wird und der wichtige freie Blick nach draußen entfällt.

Systeme im Scheibenzwischenraum

Einen ebenfalls interessanten Weg gehen „Systeme im Scheibenzwischenraum“ (SZR). Hier werden zum Beispiel Jalousien, Rollos oder Plissees in Zwei- oder Drei-fach-Isolierglas integriert. Gesteuert werden können diese optisch besonders beeindruckenden Produkte unter anderem über eine Fernbedienung oder über das Mobiltelefon. Eine Reinigung wie bei vor dem Fenster innen oder außen angebrachten Verschattungssystemen entfällt, denn im Scheibenzwischenraum gibt es keinen Staub. „Positiver Nebeneffekt: Anders als bei Sonnenschutzglas oder schaltbarem Glas, die eigene Sichtschutzsysteme benötigen, wird hier per Knopfdruck auch gleich für Privatsphäre gesorgt“, sagt der BF-Hauptgeschäftsführer und schließt: „Schön sind diese Produkte alle. Die Qual der Wahl hat der Verbraucher – und das ist auch gut so!“

Pressemitteilung: Bundesverband Flachglas e.V. /DS