21. August 2019

DDIV will bundesweiten Branchenstandard für Datenaustausch-Plattform etablieren

ERP-Softwarehersteller, PropTech-Unternehmen, Energiedienstleister und Messdienstunternehmen kooperieren im Rahmen der AG Digitalisierung

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion beim Forum Zukunft IV in Weimar, die zugleich die Gründungsmitglieder der AG Digitalisierung sind (v. l. n. r.): Ralf Michels, A. S. Hausverwaltungs- & Projektentwicklungs-GmbH, Dr. André Rasquin, Aareon AG, Slaven Grizelj, inteligy GmbH, Stephanie Baretzky, DOMUS Software AG, Martin Kaßler, DDIV; auf dem Bild fehlt Stephan Kiermeyer, KALORIMETA GmbH. Bildquelle: DDIV
Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion beim Forum Zukunft IV in Weimar, die zugleich die Gründungsmitglieder der AG Digitalisierung sind (v. l. n. r.): Ralf Michels, A. S. Hausverwaltungs- & Projektentwicklungs-GmbH, Dr. André Rasquin, Aareon AG, Slaven Grizelj, inteligy GmbH, Stephanie Baretzky, DOMUS Software AG, Martin Kaßler, DDIV; auf dem Bild fehlt Stephan Kiermeyer, KALORIMETA GmbH. Bildquelle: DDIV

Berlin (pm) – Auf dem Forum Zukunft IV in Weimar erörterten Immobilienverwaltungen, ERP-Softwarehersteller, PropTech-Unternehmen, Energiedienstleister und Messdienstleistungsunternehmen gemeinsam digitale Herausforderungen der Zukunft. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde dabei die enorme Bedeutung eines einheitlichen Branchenstandards für Immobilienverwaltungen beleuchtet. Dabei verkündeten Vertreter der im DDIV gegründeten AG Digitalisierung eine Machbarkeitsstudie zur Etablierung einer bundesweit einheitlichen Datenaustausch-Plattform für Immobilienverwaltungen.

Das digitale Ökosystem für Immobilienverwaltungen wird zunehmend größer und mannigfaltiger. Damit einher geht die Suche nach größerer Effizienz und optimalen Anwendungen im Verwalteralltag. „Die digitale Transformation stellt die Branche vor neue und bisher nie gekannte Anforderungen. Wir brauchen daher neue Wege, um Lösungen anzubieten und unsere Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“, erklärt DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler.

Als Interessenvertretung der Immobilienverwaltungen hat es sich der Verband zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung in der Branche aktiv zu begleiten und zu fördern, indem Hemmnisse und Chancen aufgedeckt sowie Pilotprojekte angestoßen werden. Zu diesem Zweck gründete der DDIV bereits vor einiger Zeit die AG Digitalisierung. In einem ersten Schritt wurde dabei ein Anforderungsprofil aus Sicht der Immobilienverwalterbranche entwickelt. Dieses beinhaltet mögliche Themenfelder in der Praxis, die zukünftig vollautomatisiert und ohne immens großen Schnittstellenaufwand bei der Implementierung von neuer Software für integrierte Prozesse in der Verwaltung umgesetzt werden sollten. Damit soll es auch möglich sein, neuartige Produkte von PropTech-Unternehmen zur Verbesserung der Dienstleistung und Produktvielfalt zu integrieren. Der Dachverband entschloss sich darauf hin, in einem zweiten Schritt ERP-Softwarehersteller, PropTech-Unternehmen und Abrechnungsunternehmen mit diesen Anforderungen vertraut zu machen, die allesamt aus dem DDIV-Partnerkreis kommen.

Gemeinsam erarbeitete man dann in Workshops eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines einheitlichen Branchenstandards für eine Datenaustausch-Plattform. Eine entsprechende Ausschreibung ist bereits angelaufen, und die Beauftragung eines externen renommierten Beratungsunternehmens soll in den nächsten Wochen erfolgen.

„Wir haben dies beim „Forum Zukunft“ öffentlich gemacht, auch um zu zeigen, dass wir – Dienstleistungsunternehmen und Verband – eine gemeinsame Verantwortung haben, nämlich den Erhalt unserer Branche durch die Fortentwicklung der digitalen Prozesswelt“, ergänzt Ralf Michels, DDIV-Präsidiumsmitglied und Leiter der AG Digitalisierung.

Pressemitteilung: Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V.