21. Februar 2020

Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege

Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege, Grafik. Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege, Grafik. Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Bonn (pm) – Die Anmeldefrist für Bewerbungen zum „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“, den der Zentralverband des Deutschen Handwerks und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen auslobt, endet am 12. Mai 2017. Handwerksbetriebe, Architekten, Denkmalpfleger und private Bauherren können in den kommenden Tagen noch Vorschläge und Bewerbungen an den Zentralverband des Deutschen Handwerks, Mohrenstraße 20-21, 10117 Berlin, richten. Dabei reicht es, wenn das zweiseitige Anmeldeformular beim Zentralverband eingegangen ist, weitere Unterlagen können nachgereicht werden.

 

Mit dem jährlich in zwei Bundesländern ausgeschriebenen Preis werden seit 1994 private Denkmaleigentümer ausgezeichnet, die durch die Hinzuziehung qualifizierter Handwerksbetriebe bei der Erhaltung des kulturellen Erbes Vorbildliches geleistet haben. Mit der Auszeichnung sind für die Denkmaleigentümer Zuschüsse für die prämierten Restaurierungsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 15.000 Euro verbunden, die ausführenden Handwerker werden mit entsprechenden Urkunden ausgezeichnet.

 

Die Ausschreibung des Preises in NRW erfolgt in Zusammenarbeit mit dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland sowie der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, der Architektenkammer und dem Westdeutschen Handwerkskammertag. Die Preisverleihung findet im November statt. Der Preis wurde in Nordrhein-Westfalen zuletzt 2009 ausgelobt.

 

Durch den Preis versprechen sich Handwerk und Denkmalschutz eine weitere Qualitätsverbesserung bei Restaurierungsarbeiten an Kulturdenkmalen in Privatbesitz. Die Denkmaleigentümer sollen motiviert werden, bei der Erhaltung ihrer historischen Bauten auf die Qualität und Leistungsfähigkeit handwerklicher Betriebe zurückzugreifen. Zudem soll der Preis die Handwerker auf das in vieler Hinsicht lohnende Arbeitsfeld Denkmalpflege aufmerksam machen, für das in den eigens dafür eingerichteten handwerklichen Fortbildungszentren Möglichkeiten der Fortbildung und Zusatzqualifikation angeboten werden.

Pressemitteilung/Grafik: Deutsche Stiftung Denkmalschutz