19. Oktober 2019

Bremen: Spatenstich für den neuen „Europahafenkopf“

Staatsrat Ekkehart Siering, Wolfrat Voigt, Kurt Zech, Bürgermeister Carsten Sieling, Caroline Nagel (COBE Architekten), Senator Joachim Lohse (c) Jakob Weth
Staatsrat Ekkehart Siering, Wolfrat Voigt, Kurt Zech, Bürgermeister Carsten Sieling, Caroline Nagel (COBE Architekten), Senator Joachim Lohse (c) Jakob Weth

Bremen (pm) – Am Valentinstag haben Herr Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, Herr Senator Dr. Joachim Lohse, Frau Caroline Nagel von den COBE Architekten, Herr Wolfrat Voigt, Präsident der Gustav Zech Stiftung sowie Herr Kurt Zech, Stifter, mit dem symbolischen ersten Spatenstich den Startschuss für die Realisierung des Großprojektes „Europahafenkopf“ gegeben.

Europahafen. Visualisierungen: COBE Architects
Europahafen. Visualisierungen: COBE Architects

Das Gelände vor dem Europahafenkopf in der Bremer Überseestadt zwischen Hoerneckestraße und Konsul-Smidt-Straße gehört zu einer der exponiertesten Lagen in der Überseestadt. Hier soll mit dem Entwicklungsprojekt „Europahafenkopf“ ein besonderes Stück Bremen geschaffen werden: Ein attraktives Gebäudeensemble für eine Mischnutzung aus Büro und Wohnen, das gleichzeitig ein verbindendes Zeichen zwischen der Innenstadt von Bremen und der Überseestadt setzen wird. Der einzigartige Entwurf der COBE Architekten schafft in der Bremer Überseestadt einen neuen, lebendigen Stadtraum.

Der Präsident des Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling: „Ich gratuliere der Zech Gruppe zu ihrem neuen Hauptstandort am Europahafenkopf im Herzen der Überseestadt ganz herzlich. Das ist auch ein klares Bekenntnis zum Standort Bremen und wir freuen uns auf ein spannendes Ensemble mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Der neue Standort hat auch eine Scharnierfunktion zwischen Überseestadt und Innenstadt. Er wird mit dazu beitragen, dass beide Stadtteile weiter zusammenwachsen. Ich bin sicher, dass der interessante Nutzungsmix und der hohe Anteil an Wohnen die Überseestadt in dieser exponierten Lage beleben wird. Wichtig ist zudem: Es wird auch neuer, bezahlbarer Wohnraum geschaffen: Wie an anderen Orten in der Überseestadt werden 25 Prozent der neuen Wohnungen sozial gefördert sein. Das ist ganz ausdrücklich zu begrüßen.“

Es entstehen vier individuell gestaltete Gebäudekörper mit einer erhöhten Erdgeschosszone, die als Gebäudeensemble entwickelt werden. Die Erdgeschosszone des Bürohauses wird in Anlehnung an eine Markthalle gestaltet, die flexible Flächen für publikumswirksame Nutzungen – insbesondere für die Gastronomie – oder Ausstellungsflächen bieten. Dadurch werden die öffentlichen Freiflächen belebt und es entsteht ein lebendiges, urbanes Stadtquartier. Konkret entstehen zwei Wohngebäude (Lofthäuser), ein Mobilitätsgebäude und eine Unternehmenszentrale. Nach den aktuellen Planungen werden rund 345 Wohnungen gebaut. Das Bürogebäude wird Nutzflächen von mehr als 30.000 m² bieten und Einzelhändler oder andere gewerbliche Mieter können über 20 Ladenlokale verfügen. Im Mobilitätshaus sowie in der Tiefgarage, die durchgehend alle vier Gebäude verbindet, werden rund 900 PKW-Stellplätze sowie mehr als 1.200 Fahrradstellplätze geschaffen. Insgesamt entsteht nach derzeitiger Planung eine Gesamtbruttogeschossfläche von 82.815 m² und gehört damit wohl zu den aktuell größten Immobilien-Entwicklungsprojekten in Bremen.

Senator Dr. Joachim Lohse: „Bremen kann sich auf eine sehr gelungene Architektur freuen, die sich hervorragend in die Umgebung einfügt, zugleich aber einen eigenen Akzent setzt. Die vier von jungen dänischen Architekten entwickelten, sich aufeinander beziehenden Baukörper verleihen diesem besonderen Ort ein frisches Flair, das Bremen guttun wird. Zugleich gehe ich davon aus, dass die unterschiedlichen Nutzungsarten und insbesondere die Erdgeschossnutzung mit einer Markthalle für eine urbane Lebendigkeit stehen, die sicherlich dazu beitragen werden, dass sich am Europahafenkopf ein vitales Quartier entwickeln wird.“

„Mit dem Europahafenkopf werden wir die schönsten und besten Arbeitsplätze in Bremen schaffen, die auch die neuesten Innovationen unserer digitalisierten Welt bieten werden. Wir wollen, dass sich die Menschen im Europahafenkopf in einem bestmöglichen Arbeitsumfeld entfalten können und gleichzeitig wohl fühlen, vielleicht sogar gerne verweilen. Dafür wird es im Areal beispielsweise einen Foodmarket geben. Die Lage ist perfekt: Direkt am Wasser und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Das Quartier wird sich durch ein innovatives Verkehrskonzept auszeichnen. Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist man nach nur vier Haltestellen vom Europahafen an der Obernstraße. In einem Mobilitätshaus werden Fahrradverleih und Car-Sharing angeboten. Das erhöht noch einmal die Flexibilität für die Menschen. Gleichzeitig entwickeln wir hochattraktiven, innenstadtnahen Wohnraum, der ggf. arbeiten und wohnen miteinander verbindet. Wir werden für unsere bremischen Firmen einen Großteil der Büroflächen selbst nutzen. Darüber hinaus laden wir weitere Bremer Unternehmen ein, Büroflächen in diesem herausragenden Projekt anzumieten“, erläutert Kurt Zech, geschäftsführender Gesellschafter der Zech Group GmbH und Stifter der Gustav Zech Stiftung.

Pressemitteilug: Zech Group