14. Dezember 2018

BIM-CLUSTER BAYERN bringt Digitalisierung am Bau gemeinsam voran

(v. l.) Andreas Demharter, Thomas Schmid, Staatsministerin Ilse Aigner, MdL, Dr.-Ing. Werner Weigl, Christine Degenhart und Jakob Przybylo (c) Bayerisches Bauministerium

München (pm) – „Die Digitalisierung am Bau ist zwar weit mehr als BIM, aber Building Information Management, kurz: BIM, steht im Zentrum. Daher ist es wichtig, dass alle Baubeteiligten hier gemeinsam an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen, Das BIM-Cluster Bayern ist der richtige Weg,“ kommentiert Thomas Schmid, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Bauindustrieverbandes, die am 26. September 2018 vollzogene offizielle Gründung des BIM-Clusters Bayern durch die bayerische Bauministerin Ilse Aigner.

Das BIM-Cluster Bayern ist eine Gemeinschaftsinitiative des Bauministeriums und der Bauverbände

Das BIM-Cluster Bayern ist ein Zusammenschluss des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, berufsständischer Kammern sowie der Verbände und Organisationen der Wertschöpfungskette Bau. Das BIM-Cluster Bayern ist Sprachrohr sowie Koordinierungs- und Abstimmungsorgan, das eine professionelle Struktur für die Digitalisierung der Baubranche in Bayern motiviert, initiiert und vernetzt. Dem BIM-Cluster Bayern gehören an (in alphabetischer Reihenfolge): Bayerische Architektenkammer, Bayerische Ingenieurekammer-Bau, Bayerischer Bauindustrieverband e. V., Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Building SMART e. V. Regionalgruppe Bayern, Landesverband Bayerischer Bauinnungen (LBB).

Die Bauindustrie nutzt die BIM-Vorteile schon lange

In der Bauindustrie kommt BIM schon seit langem zum Einsatz. „Die Vorteile des BIM wirken im gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks, von der Planung über den Bau sowie die gesamte Betriebsphase eines Bauwerks bis hin zum späteren Umbau oder Rückbau“, erläutert Schmid: „Erst wird ein Digitaler Zwilling des späteren Bauwerks im Computer erstellt. In dieser Phase kann das Bauwerk virtuell „besichtigt“ und so die Planung optimiert werden. Real gebaut wird erst, wenn der Digitale Zwilling fertig ist.“ Während des Bauens wird der Baufortschritt über BIM erfasst, jede Planänderung mit all ihren Auswirkungen geht sofort ein. Am Schluss werden aus den BIM-Daten die Abrechnungen erstellt. Die BIM-Vorteile wirken ebenso während der Betriebsphase und auch, wenn das Gebäude rückgebaut werden muss. „Das ist ein großer Beitrag zum Umweltschutz. Man kennt die eingesetzten Materialien genau und kann sie optimal weiterverwenden, recyceln oder deponieren“, so Schmid.

BIM ermöglicht ein besseres Planen und Bauen „BIM kann seine Vorteile aber nur dann voll ausspielen, wenn alle Baubeteiligten kooperativ zusammenarbeiten. Im Ergebnis ermöglicht BIM nämlich eine deutlich höhere Qualität des Planens und Bauens, eine bessere Wirtschaftlichkeit der Gebäude und nicht zuletzt ist BIM auch ein markanter Beitrag zur Nachhaltigkeit“ so Schmid abschließend.

Pressemitteilung: Bayerischer Bauindustrieverband e. V.