7. Dezember 2019

Berlin: Realisierungswettbewerb Neugestaltung Hegelplatz entschieden

Berlin (pm) – Der im Juli 2019 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Mitte ausgelobten offenen Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung des Hegelplatzes ist entschieden. Bis zum Abgabetermin am 2.10.2019 wurden 26 Arbeiten eingereicht. Am 22.11.2019 wurden die Preisträger im Rahmen einer eintägigen Sitzung des Preisgerichts ermittelt. Unter dem Vorsitz der Landschaftsarchitektin und Professorin Cordula Loidl-Reisch entschied das Preisgericht nach ausführlicher Diskussion wie folgt:

 

1. Preis: Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin

1. Preis: Wettbewerb „Hegelplatz“, Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Franz Reschke mit Luisa Hansel, Antonius Zwirner, Josua Dann und Anselm von Held / Lichtplanung (c) Franz Reschke Landschaftsarchitektur/Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

 

3. Preis: bbz landschaftsarchitekten, Berlin

3. Preis: Wettbewerb „Hegelplatz“, bbz landschaftsarchitekten berlin gmbh, Timo Herrmann mit Martin Mengs, Zoe Hochstein Morran, Marc Leppin (c) bbz landschaftsarchitekten / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

 

3. Preis: hutterreimann landschaftsarchitektur, Berlin

3. Preis: Wettbewerb „Hegelplatz“, hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Barbara Hutter, Stefan Reimann mit Henning Holk, Sarena Lieser, Leo Slametschka (c) hutterreimann landschaftsarchitektur / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

 

Anerkennung: Lavaland I Treibhaus, Berlin

4. Preis: Wettbewerb „Hegelplatz“, Lavaland GmbH und Treibhaus, Laura Vahl, Deniz Dizici mit Dimitra Almpani-Lekka, Victor Garcia Segarra, Björn Lotter, Jasmin Schorr (c) Lavaland I Treibhaus / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

 

Anerkennung: Grieger Harzer Landschaftsarchitekten, Berlin

5. Preis: Wettbewerb „Hegelplatz“, GRIEGER HARZER Landschaftsarchitekten+Nina Dvorak Landschaftsarchitektin, Stefan Grieger, Norman Harzer, Nina Dvorak mit Joana Carvalho, Philipp Steinbacher, Katharina Wittchen, Jorge Miguel Magalhaes (c) Grieger Harzer Landschaftsarchitekten / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

 

Die Jury empfahl, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit einstimmig zur weiteren Ausarbeitung und Realisierung.

Die Wettbewerbsteilnehmenden waren aufgefordert, Vorschläge zur Steigerung der Aufenthaltsqualität, zur Schaffung adäquater Wegeverbindungen und zur Ausgestaltung eines Erscheinungsbildes, das die Identität des Hegelplatzes als Ort der alten Berliner Mitte stärkt, zu entwickeln. Ziel der Planungen sollte ein multifunktional nutzbarer städtischer Platz mit hoher Qualität sein, der die unterschiedlichen Anforderungen als Kommunikations- und Treffpunkt sowie als Aufenthalts- und Bewegungsfläche erfüllt. Gefragt war eine zeitgemäße freiraumplanerische Gestaltsprache, die die verbindende und repräsentative Funktion des Platzes unterstreicht und den grünen Charakter des Platzes erhält und weiterentwickelt.

Die Referatsleiterin für Architektur, Stadtgestaltung und Wettbewerbe der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Susanne Walter, und Ursula Renker, Referatsleiterin für Freiraumplanung und Stadtgrün der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, sind als Sachpreisrichterinnen im Preisgericht zufrieden mit dem Ergebnis: „Es freut uns besonders, dass die Jury einen Entwurf für den ersten Preis ausgewählt hat, den sowohl die Fachleute als auch die Bürgerinnen und Bürger hervorragend fanden. Mit der Umsetzung dieses Entwurfs kann die Nutzung des Platzes künftig verbessert werden. Er sieht eine einfache, robuste Struktur vor, der unterschiedliche Räume für kreatives Spiel und Kontemplation bietet“.

Siegfried Dittrich vom Straßen- und Grünflächenamt des Bezirksamts Mitte ist ebenfalls angetan von den Qualitäten des Siegerentwurfs: „Der prämierte Entwurf wird insbesondere die Aufenthaltsqualitäten und die Bedingungen für den Fußverkehr verbessern. Die ausreichend dimensionierten Wege und eine entsprechende Materialwahl sind dem hohen Nutzungsdruck dort angemessen. Dies erleichtert auch die Pflege und Unterhaltung des zukünftigen Platzes und damit seine langlebige Nutzbarkeit.“

Die Vorsitzende des Preisgerichts, Frau Prof. Cordula Loidl-Reisch äußert sich zum Siegerentwurf: „Erfolg und Beliebtheit wünsche ich dem prämierten Entwurf, der eine zurückhaltende, gut proportionierte und zugleich alltagstaugliche Platzgestaltung bietet.“

Die Wettbewerbsarbeiten werden voraussichtlich ab Mitte Januar im Otto-Suhr-Saal des Neuen Stadthauses, Parochialstraße 3 ausgestellt. Die genauen Termine der Ausstellung und der Ausstellungseröffnung entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender der Senatsverwaltung unter https://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/kalender/

Pressemitteilung: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin