17. November 2018

Bereit für Budapest: Abschlusstraining des Nationalteams Deutsches Baugewerbe

Natioanlteam Baugewerbe 2018 (c) ZDB / Uwe Schneider

Berlin (pm) – Nicht nur in ihrem jeweiligen Handwerksberuf, auch in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft EuroSkills sind sie höchst professionell: Die Mitglieder des Nationalteams Deutsches Baugewerbe absolvieren seit Montag ihr mehrtägiges Abschlusstraining vor der EuroSkills, der Europameisterschaft der Berufe. Vom 26.-28. September messen sich dabei in Budapest (Ungarn) rund 500 Teilnehmer aus 30 europäischen Ländern in 37 Berufen und demonstrieren fachliches Geschick und handwerkliches Können. Mit dabei sind auch fünf junge Männer, die in den Bauberufen Maurer, Fliesenleger, Stuckateur und Beton-/Stahlbetonbauer zeigen wollen, was in ihnen steckt. Im Rahmen des offiziellen Abschlusstrainings stellen sie sich unter anderem einer Musteraufgabe unter Wettbewerbsbedingungen und können sich so optimal auf die EuroSkills vorbereiten.

„Internationale Berufsmeisterschaften wie die EuroSkills sind ein echtes Highlight“, kommentiert Klaus-Dieter Fromm, Vorsitzender des Ausschusses für Berufsbildung im Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Der ZDB ist Träger des Nationalteams und betreut somit auch die Trainingsphasen. Fromm weiter: „Die Nachwuchshandwerker in unserem Nationalteam demonstrieren auf mustergültige Weise, welche Qualität sich im Ausbildungswesen der Baubranche verbirgt. Sie sind echte Botschafter für das System der dualen Berufsbildung, um das uns weltweit andere Länder beneiden.“

Das Ziel für die Nachwuchshandwerker ist klar: Europameister in ihrer jeweiligen Disziplin werden. Blickt man auf die vergangenen Wettbewerbe, können sich die Erfolge des Nationalteams durchaus sehen lassen. So gewann das deutsche Team bei der letzten EuroSkills 2016 die Goldmedaille im Fliesenlegen, bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2017 erreichten die Beton-/ Stahlbetonbauer den zweiten Platz und damit die Silbermedaille – Vizeweltmeister!

Fromm verweist auf die nachhaltige Wirkung, die die intensive Vorbereitung sowie die Wettbewerbe selbst haben: „Durch das sportliche Element in den Berufsmeisterschaften lassen sich die jungen Profis zu Höchstleistungen motivieren, die sich auch im Berufsalltag bezahlt machen. Und: Wenn ein Betrieb beispielsweise sagen kann, dass er den besten Fliesenleger Europas‘ beschäftigt, hat das natürlich auch seine entsprechende Wirkung.“

Die Teilnehmer des Nationalteams haben sich nach erfolgreicher Gesellenprüfung über die Kammer-, Landes- und schließlich Bundeswettbewerbe, den „Deutschen Meisterschaften in den Bauberufen“, qualifiziert und gehören somit zur absoluten Leistungsspitze in ihrem Berufsstand. Für die Teilnahme an den internationalen Berufswettkämpfen dürfen sie nicht älter als 25 Jahre sein; außerdem ist die mehrfache Teilnahme ausgeschlossen.

Für den ZDB ist das Nationalteam ein ausgezeichnetes Instrument, um auf die Attraktivität und die Perspektiven in den Bauberufen aufmerksam zu machen. In Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels und steigender Studierendenquoten erfährt die Nachwuchswerbung eine besondere Relevanz. Klaus-Dieter Fromm: „Die Mitglieder unseres Nationalteams verkörpern die Chancen, die jungen Menschen in der Baubranche offenstehen, auf einmalige Art und Weise. Sie zeigen einerseits, wie anspruchsvoll und herausfordernd das Aufgabenspektrum in ihrem Handwerk ist, andererseits lassen sie aber auch erkennen, wie weit man es mit Ehrgeiz und Motivation bringen kann.“

Sponsoren

Das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes wird von starken Partnern unterstützt: 123erfasst GmbH, Albert Berner Deutschland GmbH, Collomix GmbH, Deutsche Poroton, Quick mix, Schöck Bauteile, STABILA Messgeräte, VHV Versicherungen sowie der Zertifizierung Bau. CWS boco kleidet das Team ein.

 

Pressemitteilung: Zentralverband Deutsches Baugewerbe