25. Juli 2024

BBU: Eine Branche im Einsatz für Brandenburg

Berlin (pm) – Das Land Brandenburg hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Daran haben die Mitgliedsunternehmen des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. einen entscheidenden Anteil. „Mit günstigen Mieten, kräftigen Investitionen und weit über das Wohnen hinausgehenden Engagement sind sie hervorragende Argumente für ein Wohnen in der Mark. Die Landesregierung darf nicht in ihren Anstrengungen nachlassen, dass dazu auch die anderen Faktoren stimmen“, so BBU-Vorstand Maren Kern bei der Vorstellung der BBU-Jahresstatistik in Potsdam.

Denn: Auch wenn die Entwicklung des Landes insgesamt in die richtige Richtung gehe, so würden die Herausforderungen – allen anderen voran die im weiteren Metropolenraum weiter abnehmenden Bevölkerungszahlen mit ihren Leerstandsfolgen, aber auch steigende Kosten für Modernisierungs-, Instandhaltungs- und Neubauleistungen – dennoch nicht kleiner. „Die Arbeit für ein lebenswertes Brandenburg muss mit allem Nachdruck weitergehen. Die Landesregierung sollte alles dafür tun, damit die Städte als Ankerpunkte im Raum attraktiv und gut erreichbar sind. Das ist die wesentliche Voraussetzung dafür, damit sie vom Wachstum von Berlin-Potsdam profitieren können. Auf diese Weise können auch die Wachstumsspannungen, beispielsweise in Potsdam, reduziert werden“, erklärte Kern.

Als Schlüsselfelder benannte sie den Ausbau von Nahverkehr und Digitalisierung sowie die Sicherung der sozialen und kulturellen Infrastruktur. Kern: „Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung als zentrale Schaltstelle für diese immer komplexeren Aufgaben sollte innerhalb der Landesregierung hier noch stärker koordinieren können“, forderte Kern. Der BBU wolle dabei, auch im Rahmen des 2017 geschlossenen „Bündnisses für Wohnen in Brandenburg“, gerne unterstützen. Die BBU-Mitgliedsunternehmen seien bereits stark im Einsatz für Brandenburgs Entwicklung:

Wohnungswirtschaft schafft Heimat

Mit Nettokaltmieten von durchschnittlich 4,99 Euro pro Monat und Quadratmeter machen die BBU-Mitgliedsunternehmen gutes Wohnen in Brandenburg bezahlbar. „Damit sind sie wichtige Anker, damit sich die Menschen zu Hause fühlen und ihre Nachbarschaften als Heimat erleben können“, so Kern. Auch in Potsdam liegen die Nettokaltmieten mit 5,74 Euro sogar noch unter dem BBU-Wert für Berlin (5,94 €).

Wohnungswirtschaft sichert gutes Wohnen

Von jedem Euro Miete haben die BBU-Mitgliedsunternehmen im letzten Jahr fast 50 Cent in die Bestände reinvestiert. „Das ist nicht nur Ausweis ihres großen Verantwortungsbewusstseins, sondern vor allem auch ihrer hohen Orientierung an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner. Sie setzen sich mit aller Kraft dafür ein, überall im Land attraktive und differenzierte Wohnangebote zu schaffen“, unterstrich Kern. Der hohe Wert sei umso bemerkenswerter als da die Unternehmen neben den Investitionen auch noch Kredite bedienen sowie Leerstandskosten tragen müssten.

Wohnungswirtschaft baut Zukunft

Die Investitionen der BBU-Mitgliedsunternehmen in Brandenburg sind 2017 erneut gestiegen und haben mit rund 572 Millionen ein Niveau wie zuletzt vor fast 20 Jahren erreicht. Auch 2018 wollen sie wieder mehr investierten, wobei neben Modernisierungen und Instandhaltung auch der Neubau zulegen soll. 540 neue Mietwohnungen sind von den Unternehmen 2017 fertiggestellt worden, davon 128 in Potsdam. Bis 2022 sollen rund 4.600 weitere Mietwohnungen folgen, rund 1.500 davon in der Landeshauptstadt.

Wohnungswirtschaft schützt das Klima

Hohe Modernisierungsstände von deutlich über 90 Prozent des Wohnungsbestandes von BBU-Mitgliedsunternehmen führen nicht nur zu stabilen warmen Betriebskosten von 2,14 Euro pro Monat und Quadratmeter (2016), sondern auch zu einer deutlichen Entlastung bei den CO2-Emissionen der Wohnungen. Im Vergleich zu 1990 emittieren die BBU-Bestände im Land Brandenburg fast 80 Prozent bzw. rund 1,5 Millionen Tonnen CO2 weniger.

Pressemitteilung: BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.