25. Juli 2024

Bauminister Hans-Joachim Grote eröffnet Wohnbauprojekt auf Sylt

Bauminister Hans-Joachim Grote eröffnet Wohnbauprojekt auf Sylt – 8,5 Millionen Euro Fördergelder für sozialen Wohnungsbau

v.l. Marcus Kopplin, Hans-Joachim Grote, Carsten Kerkamm © Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein

Westerland (pm) – Bauminister Hans-Joachim Grote hat am 22. Juni 2018 ein Bauvorhaben mit 16 geförderten Wohnungen und zwei ebenfalls geförderten Gemeinschaftswohnungen am Bastianplatz feierlich eröffnet. 33 weitere Wohnungen hat das Land Schleswig-Holstein im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung unterstützt. Insgesamt wurden 8,5 Mio. Euro an Fördermitteln aufgebracht. Mehr als 120 Wohneinheiten sind dort insgesamt errichtet worden.

„Dauerhaften und vor allem bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist hier auf Sylt von besonderer Bedeutung. Deshalb freue ich mich sehr, dass auf einem ehemaligen Sportplatz nun verschiedene Wohnformen in wunderbarer Weise miteinander im Einklang stehen: Mietwohnungen, gemeinschaftliches Wohnen im Rahmen einer Genossenschaft, ein Inklusionsprojekt bis hin zum Leben im Reihenhaus. Das ist bemerkenswert.“

Damit gebe es jetzt mehr als 120 neue Wohneinheiten zu bezahlbaren Preisen auf Sylt, erklärte Grote. Die Mieten der geförderten Wohnungen lägen zwischen 5,50 und 8,00 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Das sei auf Sylt nicht häufig zu finden.

„Insgesamt ist das ein großer Schritt auf dem Weg zur Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum hier auf der Insel. Der große Neubaubedarf gerade in diesem Preissegment ist natürlich immer noch da. Ich verspreche: Das Land wird auch weiterhin die Gemeinden der Insel Sylt darin unterstützen, den dringend benötigten Wohnraum zu realisieren.“

Speziell für Sylt gebe es ein eigenes Förderbudget aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung. Die Planungen für das Programm ab 2019 liefen. Gerade in so angespannten Lagen wie auf Sylt brauche es besondere Unterstützung.

„Alle Beteiligten – Investoren, Gemeinde und Land – müssen weiter an einem Strang ziehen. Um den Geschosswohnungsbau zu forcieren, brauchen wir auch die Städte und Gemeinden. Gerade, wenn es um Bereitstellung von Bauland geht. Wie das geht, beispielsweise durch die Grundstücksvergabe in Erbpacht, zeigt das Projekt hier.“

Pressemitteilung: Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein