21. März 2019

Backstein: Robust, effizient und schön – Neue Haut für alte Häuser

Wer seine Fassade mit Backstein saniert, macht seine Immobilie zukunftssicher

© Rainer Roth Architekt

Berlin (pm) – Horrende Heizkosten, immense Wärmeverluste: Die Energiebilanz von Altbauten mit ungedämmtem Mauerwerk ist in den meisten Fällen schlecht. Immer neue Anforderungen an den Wärmeschutz erfordern zudem oft eine Nachrüstung von schwach gedämmten Häusern. Eine Sanierung mit Backstein bietet dabei nicht nur energetische Vorteile, sondern lässt das Gebäude in einem vollkommen neuen Gewand erscheinen. Oft reicht es, vor die Putzfassade eine Backsteinfassade zu platzieren. Fertig ist die zweischalige Wand.

Backsteinfassaden eröffnen für ältere, sanierungsbedürftige Gebäude eine dauerhafte und wertbeständige Perspektive. Denn seit etlichen Jahren gelten deutlich schärfere Anforderungen an den Baubestand gegenüber früheren Wärmeschutzverordnungen. Wenn man bedenkt, dass 40 Prozent der Wärmeverluste über die Außenwand erfolgen, ergeben sich immense Einsparpotenziale. Mittels einer Backsteinfassade mit hinterliegender Dämmschicht werden indes mühelos alle gesetzlichen Anforderungen erreicht.

Bestehende Gebäude zu erhalten und nachzurüsten, steigert oft den Immobilienwert. Das gute Gefühl, Altes zu pflegen und im Bestand weiterzubauen, spielt gerade in heutiger Zeit eine wichtige Rolle. Finanzielle Unterstützung bei einer Sanierung können staatliche Fördermittel liefern.

Für jedes Problem die passende Backstein-Lösung

Dabei gibt es verschiedene Sanierungsmöglichkeiten. Eine ist die Verblendung bestehender Fassaden, also die Umwandlung der einschaligen in eine zweischalige Wand mit Backstein. Je nach baulichen Gegebenheiten gibt es aber auch gute Alternativen. Falls ein Abriss der bestehenden Verblendschale sinnvoll ist, empfiehlt sich eine Neuverblendung. Klinkerriemchen bieten speziell bei baulichen Beschränkungen eine gute Alternative.

Neue Backsteinfassade auf alter Putzfassade

Die wärmetechnische Sanierung einer bestehenden Putzfassade mit Verblendmauerwerk erfolgt im Idealfall durch Aufbringen einer Dämmung und Vorsetzen einer Backsteinfassade – und somit durch Schaffung eines zweischaligen Wandsystems.

Abriss und Neuverblendung

Es können jedoch auch Gründe für einen Abriss der alten Fassade und eine Neuverblendung sprechen; etwa wenn bei älteren Gebäuden Mängel durch die Verwendung von damals noch nicht korrosionsbeständigen Drahtankern (meist bei Gebäuden vor 1974) entstanden sind.

Wenn aus baukonstruktiven Gründen oder aus Denkmalschutzgründen die Fassade bestehen bleiben soll, sind das Einblasen der Wärmedämmung oder unter bestimmten Umständen auch eine Innendämmung möglich. Eine Neuverfugung ist generell zu empfehlen, um ein Ziegel-Mörtel-Verbundsystem zu schaffen.

Leistungsfähiger Backstein

Fest steht: Die zweischalige Wand mit einer Backsteinfassade macht den Einsatz von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) prinzipiell überflüssig. Vor allem hinsichtlich der Faktoren Optik, Instandhaltungsaufwand und Wertsteigerung schneidet Backstein klar besser ab. Auch mit Blick auf das Energieeinsparpotenzial sind zweischalige Wände mit hochwertiger Dämmschicht deutlich leistungsfähiger. Was die Erstellungskosten betrifft, kann ein WDVS lediglich kurzfristig betrachtet günstiger sein. Aber: Bei einer Sanierung sollte der dauerhafte finanzielle Vorteil einer zweischaligen Wand von Anfang an Berücksichtigung finden. Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Optimaler Wärmeschutz durch hohe Speichermasse der Backsteinschale;
  • Weitere finanzielle Vorteile durch günstigen Energieverbrauch und staatliche Förderung;
  • Nahezu unbegrenzte Lebensdauer und Wartungsfreiheit;
  • Wertsteigerung der Immobilie;
  • Individuelle Gestaltung durch vielfältige Formate, Oberflächenfarben und -strukturen;
  • Schmutzabweisende Oberfläche, Witterungsresistenz;
  • Hervorragende Wärmespeicherung, hohe Lichtabsorption; Ökologisch empfehlenswert, da Backstein als natürlicher Baustoff komplett recycelbar ist.

Ökologisch und ökonomisch

Für eine zweischalige Wandsanierung gibt es also gute Gründe – ökonomische, ökologische und gestalterische. Bestehende Bausubstanz erhalten und den Immobilienwert steigern – dafür steht die Sanierung mit einer Backsteinfassade. Wer mit Backstein saniert, schafft eine Immobilie für die Zukunft.

Pressemitteilung: Zweischalige Wand – Bauen mit Backstein