26. Oktober 2021

ARGE aus ZÜBLIN und HOCHTIEF saniert „Haus der Statistik“ in Berlin

Mitte 2024 sollen die Bauarbeiten der ARGE fertiggestellt sein. (c) DE+ Architekten GmbH

Stuttgart (pm) – Dem Gebäudekomplex „Haus der Statistik“ in Berlin soll nach gut einem Jahrzehnt Leerstand neues Leben eingehaucht werden. Dafür sind umfangreiche Arbeiten an den sieben mehrgeschossigen Bauteilen und Flachbauten nötig. Das Bauwerk wurde 1970 für die Zentralverwaltung für Statistik der damaligen DDR errichtet, liegt am Alexanderplatz und bietet rd. 47.000 m2 Bruttogeschossfläche.

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH hat für die Ertüchtigung eine ARGE aus ZÜBLIN (50 %, techn. Federführung) und HOCHTIEF (50 %, kaufm. Federführung) beauftragt. Sie ist für die schlüsselfertige Erstellung der Flächen – innerhalb und außerhalb des Gebäudekomplexes – und die dazugehörigen Planungsleistungen verantwortlich.

Der Auftrag umfasst:

  • Sanierung vier mehrgeschossiger Gebäude (Haus A-D) mit insgesamt rd. 46.000 m2,
  • Erneuerung der Fassaden,
  • Abriss eines Gebäudeteils (Flachbau, 400 m2),
  • diverse Umbauten,
  • Weiterentwicklung und Umsetzung des Energiekonzepts.

Mitte 2024 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Vielfältige Nutzung im geschichtsträchtigen Umfeld

Das Gebäudeensemble wird in Zukunft vielfältig genutzt, zentral soll dabei die Orientierung am Gemeinwohl sein: Geplant sind moderne Büro- und Verwaltungsflächen, soziokulturelle Räume für Kunst, Kultur und Bildung sowie neue Wohnungen.

Bis 1989 war der Gebäudekomplex Sitz der Zentralverwaltung für Statistik. Nach der Wiedervereinigung diente das Ensemble als Außenstelle des Statistischen Bundesamtes und Berliner Dienstsitz der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. Seit 2008 stand das Ensemble leer und verfiel zusehends.

Pressemitteilung: Ed. Züblin AG