21. August 2019

Architekturbüro Scheidt Kasprusch gewinnt Wettbewerb zum Coworking Space der Europa-Universität Viadrina

Frankfurt (pm) – Seit Donnerstag, dem 8. August, steht fest, wer den Coworking Space an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) gestalten soll. Ein Preisgericht aus Fachleuten und Universitätsangehörigen hat sich in einer eintägigen Sitzung für den Entwurf der Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin entschieden. Geplant ist, den Coworking Space als Lernort, Treffpunkt und Kreativraum zu einem neuen Hotspot studentischen Lebens auf dem Campus der Viadrina zu machen.

Das Preisgeld für die Sieger beträgt 40.000 Euro, auf die weiteren platzierten Entwürfe entfallen insgesamt 35.000 Euro. Auf den zweiten Platz wählte das Preisgericht den Entwurf von Geinzer + López Arahuetes Architekten Partnerschaft mbB aus Berlin. Ebenfalls in Berlin sitzen Koch + Partner Architekten, die sich mit ihrem Beitrag den dritten Platz sicherten.

Am Mittwoch, dem 14. August, 13.00 Uhr, lädt die Viadrina in die Räume des Coworking Spaces im Auditorium Maximum, Logenstraße 4, 15230 Frankfurt (Oder), zur Preisverleihung und ersten öffentlichen Präsentation der Entwürfe. Interessierte sind zu diesem Termin herzlich eingeladen. Die Pläne sind anschließend zu den Öffnungszeiten des Coworking Spaces täglich zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr zu sehen.

Die Jury-Vorsitzende des Preisgerichts, Prof. Juliane Zach von der Universität der Künste Berlin, sagte kurz nach der Entscheidung am 8. August: „Der Wettbewerb war ein voller Erfolg, der zu sehr starken Beiträgen geführt hat. Das Rennen um den ersten und zweiten Platz war knapp, es hat sich schließlich der zukunftsweisendere Entwurf durchgesetzt. Wir hoffen nun auf eine gute weitere Zusammenarbeit mit dem Siegerteam und eine gelungene Umsetzung.“

Viadrina-Präsidentin Prof. Dr. Julia von Blumenthal betonte im Anschluss an das Preisgericht: „Es war eine sehr knappe Entscheidung in einem Feld von sehr guten und ansprechenden Entwürfen. Der Siegerentwurf nimmt die von der Viadrina gewünschte flexible Gestaltung des Raumes in sehr überzeugender Form auf. Er schafft Verbindungen zwischen den Nutzergruppen und lädt zur Entdeckung des Raumes und zur Kommunikation ein. Mit diesem Entwurf hat die Viadrina die große Chance, ein Gebäude zu schaffen, dass die Zukunftsgewandtheit der Viadrina symbolisiert.“

Viadrina-Student Georg Gauger, der ebenfalls als stimmberechtigtes Mitglied in der Jury saß, kommentierte die Entscheidung: „Ich freu mich auf den Coworking Space. Platz zum gemeinsamen Lernen fehlt bisher auf dem Campus, das hat die Zwischennutzung gezeigt. Auch die vielen Studierenden, die schon im Studium ein Unternehmen gründen, bekommen endlich Platz, an dem sie an ihrem Business arbeiten können.“

Der Jury lagen Entwürfe von 14 Büros aus Berlin, Poznań, Potsdam, Erfurt, Stuttgart, Münster und München vor. Die Vorgaben für die Gestaltung der fast 3.000 Quadratmeter großen Fläche umfassen unter anderem Bereiche für ruhiges Arbeiten, Gruppen- und Meetingräume für Studierende, Gründende und Mitarbeitende der Europa-Universität, sowie ein offenes Coworking-Areal, das auch von der Stadtgesellschaft genutzt werden kann. Darüber hinaus war die Einbindung eines Cafés und der derzeit nicht genutzten Terrassenbereiche gefordert. Eine Kernanforderung war, eine möglichst flexible Gestaltung der Innenräume zu ermöglichen.

Der voraussichtliche Baubeginn zur Umsetzung des Entwurfs ist frühestens im zweiten Halbjahr 2020. Schon seit vergangenem Jahr wird ein Teil der Fläche temporär als offener Arbeitsbereich genutzt.

Pressemitteilung: Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)