20. Juli 2019

29. Dresdner Brückenbausymposium an der TU Dresden

Ingenieurkammer Sachsen zeichnet Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stritzke mit der Wackerbarth-Medaille aus

Ingenieurkammer Sachsen zeichnet Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stritzke mit der Wackerbarth-Medaille aus. v.l.: Prof. Curbach, Prof. Stritzke, Prof. Milke (c) Ingenieurkammer Sachsen
Ingenieurkammer Sachsen zeichnet Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stritzke mit der Wackerbarth-Medaille aus. v.l.: Prof. Curbach, Prof. Stritzke, Prof. Milke (c) Ingenieurkammer Sachsen

Dresden (pm) – Im Rahmen des 29. Dresdner Brückenbausymposiums am 12. März 2019 an der Technischen Universität Dresden hat die Ingenieurkammer Sachsen Herrn Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stritzke für seine Verdienste die Wackerbarth-Medaille verliehen. Die Auszeichnung überreichten vor mehr als 1.400 Teilnehmern Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke, Präsident der Ingenieurkammer Sachsen, sowie Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Manfred Curbach, Inhaber der Professur für Massivbau an der TU Dresden.

Prof. Jürgen Stritzke erhält die Wackerbarth-Medaille für seine Verdienste

  • bei der Ausbildung von Bauingenieuren an der TU Dresden,
  • der Etablierung des Dresdner Brückenbausymposiums mit der Vergabe des Deutschen Brückenbaupreises und
  • seinen Einsatz für die bessere gesellschaftliche Wahrnehmbarkeit der technischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung der Ingenieurbaukunst, besonders in Sachsen, im Rahmen seiner langjährigen Mitarbeit im wissenschaftlichen Beirat der Bundesingenieurkammer für die Auszeichnung Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland.

Die Wackerbarth-Medaille ist die höchste Auszeichnung der Ingenieurkammer Sachsen. Namensgeber ist August Christoph Graf von Wackerbarth, der 1712 aus dem Artilleriecorps heraus das erste selbständige Ingenieurcorps in Deutschland überhaupt formierte. Wackerbarth genoss am sächsischen Hof zunächst eine gründliche Ausbildung u.a. in Mathematik und Ingenieurwissenschaften und wurde Ingenieur für Festungsbau. August der Starke betraute ihn mit der Leitung des gesamten kurfürstlich-sächsischen Bauwesens und ab 1702 als Chef der Ingenieuroffiziere.

Die Gründung jener Ingenieurakademie war zugleich der Grundstein für eine professionelle Ingenieurausbildung im Freistaat. In dieser Tradition ehrt die Ingenieurkammer Sachsen jährlich Persönlichkeiten, die sich um das Ingenieurwesen im Freistaat verdient gemacht haben.

Pressemitteilung: Ingenieurkammer Sachsen